Ziel und Thema des Wettbewerbs

Ziel

Ziel des Wettbewerbs ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention zu identifizieren, zu prämieren sowie bundesweit in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, um damit zur Nachahmung guter Praxis anzuregen.

Thema

Das Thema des 7. Bundeswettbewerbs lautete "Innovative Suchtprävention vor Ort". Gesucht wurden innovative Maßnahmen und Projekte in allen Bereichen der kommunalen Suchtprävention: suchtstoffübergreifende Prävention, suchtstoffspezifische Prävention (u.a. Alkohol, Tabak, Medikamente, synthetische Drogen), Prävention stoffungebundener Süchte (u.a. pathologisches Glücksspiel, exzessive Computerspiel- und Internetnutzung). Es sollten diejenigen Städte, Gemeinden und Landkreise ausgezeichnet werden, die Modellhaftes entwickelt haben, das in seinen Erfolgen übertragbar ist, und die mit ihren neuen Ideen zu suchtpräventiven Aktivitäten ein gutes Beispiel für andere Kommunen geben.

Die mögliche Bandbreite für innovative suchtpräventive Maßnahmen und Projekte vor Ort ist groß. Sie reicht von geschlechter- und kultursensiblen Ansätzen über die Nutzung neuer Zugangswege zu Zielgruppen bis zu Maßnahmen, die bislang wenig im Fokus von Prävention stehende Suchtstoffe wie Crystal Meth und neue psychoaktive Substanzen ("Legal Highs") in den Blick nehmen. Innovativ können aber auch suchtpräventive Aktivitäten sein, die bislang wenig angesprochene Zielgruppen einbeziehen oder bei denen mit neuen Partnern zusammengearbeitet wird.

Innovative Suchtprävention vor Ort zeichnet sich durch ein besonderes Maß an Kreativität und Experimentierfreude aus, wobei der "innovative Gehalt" der suchtpräventiven Aktivitäten gleichzeitig problemadäquat, zielführend und damit inhaltlich begründbar sein sollte.