Gesuchte Wettbewerbsbeiträge

Gesucht wurden Wettbewerbsbeiträge, die innovative suchtpräventive Angebote und Maßnahmen vor Ort verfolgen. Hierzu zählen u.a. Aktivitäten in den Kommunen, die:

  • geschlechter- und kultursensible Ansätze umfassen,
  • bisher noch nicht oder kaum angesprochene Zielgruppen bzw. Zielgruppen in besonderen Lebenslagen (z.B. von Armut betroffene Familien) miteinbeziehen,
  • neue Zugangswege zur Zielgruppe nutzen,
  • neue Wege zur Beteiligungsförderung beschreiten,
  • bislang noch nicht einbezogene Suchtstoffe/Süchte in den Blick nehmen (z.B. Crystal Meth und neue psychoaktive Substanzen, pathologisches Glücksspiel, exzessive Computerspiel- und Internetnutzung),
  • "Soziale Medien" (Facebook, Twitter u.a.) nutzen,
  • mit neuen oder bislang noch wenig eingebundenen Kooperationspartnern und Multiplikatoren zusammenarbeiten.

Die innovativen Angebote und Maßnahmen konnten sich auf suchtstoffübergreifende Prävention, suchtstoffspezifische Prävention (Alkohol, Tabak, Medikamente, synthetische Drogen) oder die Prävention stoffungebundener Süchte (pathologisches Glücksspiel, exzessive Computerspiel- und Internetnutzung) beziehen.

Zudem konnten insbesondere Kooperationen zwischen Krankenkassen und Kommune Gegenstand der Beiträge sein. Zum Thema "Mitwirkung von Krankenkassen bei innovativen kommunalen Aktivitäten zur Suchtprävention" hatte der GKV-Spitzenverband einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt.

Die Beiträge mussten bereits realisierte oder in der Umsetzung befindliche Konzepte, Projekte und Maßnahmen betreffen. Lediglich geplante Vorhaben konnten als Wettbewerbsbeitrag nicht berücksichtigt werden.