Herten

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises: 
Herten
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Stadt Herten Fachbereich Familie, Jugend und Soziales Kinder- und Jugendschutz
Name des Ansprechpartners: 
Sylvia Steffan
Funktion des Ansprechpartners: 
Jugendschutzbeauftragte
Straße/Postfach: 
Beethovenstr.1
Postleitzahl: 
45699
Ort: 
Herten
Telefon des Ansprechpartners: 
02366/303197
Telefax des Ansprechpartners: 
02366/303199
E-Mail des Ansprechpartners: 
Internetadresse der Kommune: 

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Komm' klar!" – Alkohol-Präventionsparcours für SchülerInnen der 8. bis 10. Jahrgänge

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

An einem Vormittag erhalten SchülerInnen der 8. bis 10. Jahrgänge (Schwerpunkt: Haupt- und Förderschulen) Informationen und arbeiten praktisch mittels Filmbeiträgen, Gesprächsrunden und einem Parcours zum Thema: "Alkohol - risikoarmer Konsum, Gefahren und Hilfsangebote".
Zusätzlich bietet der Kinder- und Jugendschutz der Stadt Herten das Theaterstück "Alkohölle" (Theaterspiel Witten) für SchülerInnen, bzw. Konfirmanden mit anschließender Klassen- bzw. Gruppendiskussion an.

Bei beiden Projekten werden mit Unterstützung einer Diplom-Psychologin der Fachstelle Sucht der Diakonie Herten, insgesamt 12 Mitglieder der Hertener Selbsthilfegruppen als Co-ModeratorInnen eingesetzt. Die Co-ModeratorInnen verfügen größtenteils über eine Qualifizierung als "Suchthelfer" oder sie nutzen die begleitende Mitarbeit als therapieunterstützende Maßnahme. So geben sie bei beiden Projekten ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiter und tauschen sich mit den SchülerInnen über die Themen Sucht, Suchtvermeidung und Lebensplanung aus.

Beide Angebote erreichten im Jahr 2010: 32 % der 14- bis unter 17-jährigen aus Herten.

"Komm´ klar!" ist seit 2008 Teil der Kampagne "Junior Vital - Förderung der Gesundheit und psychosozialen Befindlichkeit von Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen" des städtischen Kinder- und Jugendschutzes. Die Kampagne beinhaltet ein Aktionsbündnis ("ernähren, bewegen und entspannen, aber wie!?", 2005: 2800 erreichte SchülerInnen), verschiedene Einzelprojekte, Fortbildungen, Tagungen, Großveranstaltungen und Elternabende.

Zu der Kampagne gehören u.a. Projekte mit Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen z.B. "Point - Punkte sammeln für deine Gesundheit"; (2700 erreichte 6 bis 12 jährige in den Jahren 2004 bis 2006) der Familientag "Kunterbunt gesund" (2010: 2500 BesucherInnen), das Gesundheitsprogramm "VollPUR - Körperhygiene, Rückenschule, Stressregulation und Fußpflege für Teenager" (seit 1998 rund 5300 erreichte SchülerInnen).
Seit 2010 werden vermehrt Projekttage und Fortbildungen zum Thema Medienkompetenz ("Die Welt in meinem Zimmer") angeboten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt bei den Themen: Bewegungsförderung, Isolationsvermeidung, Sicherheit im Netz, Cyber-Mobbing.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Präventionsparcours für SchülerInnen der 8. bis 10. Jahrgänge der weiterführenden Schulen zum Thema Alkoholprävention

Kinder- und Jugendschutz Stadt Herten

Telefon: 02366-303197, s.steffan@herten.de

Kooperation: Fachstelle Sucht der Diakonie Herten und DROB Recklinghausen, MitgliederInnen der Hertener Selbsthilfegruppen, Kirchengemeinden, Kaplan-Prassek-Heim, Mobile Jugendarbeit Herten-Süd

Ort: Kaplan-Prassek-Heim, Papst-Johannes-Str.2 in Herten-Mitte

Termin: 8x im Jahr

Zielgruppen: Schulklassen der 8. bis 10 Jahrgänge

Ziel: Suchtprävention - Jugendlichen das Thema Alkoholkonsum – Informationen, Risiken, risikoarmer Umgang, Hilfsangebote näher bringen

Konzept:

Die Schulklassen durchlaufen einen Parcours mit folgenden Schwerpunkten

Vorstellung der Beteiligten, der Beratungseinrichtungen und Inhalte des Parcours, Aufteilung in Kleingruppen

Aktions- und Spielfeld "Wahrheit oder Pflicht"

PädagogInnen und MitgliederInnen der Selbsthilfegruppen arbeiten mittels eines Fragenkataloges, berichten über ihre Geschichte, greifen Fragen der SchülerInnen auf

Hugo-der Suchtmensch

Gesprächsrunde und methodische Arbeiten zu den Themen Suchtentstehung, Umgang mit Alkohol und Lebensplanung

Rauschparcours

SchülerInnen durchlaufen mit Anleitung und Rauschbrille einen Parcours, Erfahrungsaustausch

Saftbar

Es werden Säfte und alkoholfreie "Cocktails“ angeboten

Abschlussrunde

Erfahrungsaustausch und Ausblick

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zu den Suchtpräventionsaktivitäten in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 Welche Faktoren stehen in ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt?: 
Familiensituation, z.B. suchtbelastete Familien, gewaltbelastete Familien,Teenager-Schwangerschaften/sehr junge Eltern
Armut und/oder besondere Finanz- und Einkommenssituation, z.B. Arbeitslosigkeit, Sozialhilfebezug und/oder Schulden in den Familien
Wohnverhältnisse und Wohnbedingungen, unter denen Kinder/Jugendliche aufwachsen, z.B. Wohnen in benachteiligten Stadtteilen
Bildungslagen, z.B. bildungsbenachteiligte/bildungsferne Kinder und Jugendliche/Familien
Integrationsbedingungen, z.B. Migrationshintergrund, Armut, fehlende soziale Kontakte
Weitere
C 24 An welche Altergruppe (der Kinder und Jugendlichen) richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
0-6jährige
7-10jährige
11-14jährige
15-18jährige
C 25 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 26 An welche weiteren Zielgruppen (über Kinder und Jugendliche hinaus) richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Eltern
Familie
Multiplikatoren
Weitere
C 27 Welche Strategie der Suchtprävention verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
Welche?: 

Angehörige von Selbsthilfegruppen

C 28 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Kindergarten/Kita
Grundschule / Primarbereich
Hauptschule
Realschule
Sekundarschule
Gymnasium/Fachoberschule
Gesamtschule
Gemeinschaftsschule
Berufsschule
Familienbildungsstätte
Kinder- und Jugendeinrichtung
Sportverein
Ausbildungsstätte
Diskotheken
Gaststätten/Restaurants
Fahrschulen
Einzelhandel
Strasse/Öffentlicher Raum
Spielplatz
Quartier/Stadtteil
Weitere
C 29 Auf welche Suchtstoffe und Suchtformen ist Ihr Wettbewerbsbeitrag ausgerichtet?: 
Tabak
Alkohol
Cannabis
Medikamente
Heroin, andere illegale Drogen
(Glücks-)Spielsucht
Online- und Internetsucht
Weitere
Welche?: 

Suchtentstehung

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Bei: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Suchtpräventionsstelle
Gesundheitsamt
Jugendamt
Erziehungs- und Familienberatungsstelle
Schulverwaltungsamt
Sportamt
Ordnungsamt
Polizei
Sozialamt
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Suchtberatungsstellen
Krankenkassen
Krankenhäuser
Niedergelassene Ärzte
Apotheken
Kindergärten/Kitas
Schulen
Einrichtungen der Jugendarbeit
Mobile Jugendarbeit
Sportvereine
Ausbildungsstätten
Kirchen
Wohlfahrtsverbände
Quartiersmanagement
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Ehrenamtliche Helfer
Einzelhandel
Tankstellen
Gaststätten
Diskotheken
Fahrschulen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
Wenn ja, welche?: 

schriftlich ja, verbindlich nein

C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu 2 Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen?: 
ja
nein
Wenn ja, welche?: 

Theaterstück „Alkohölle“

C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen worden?: 
ja
Wenn ja, welche?: 

Basistag „Alkoholprävention“ AJS Köln, Kathol. AG Jugendschutz Münster

Einzelprojekte

Anlagen