Gronau (Leine)

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises: 
Gronau (Leine)
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland : 
Niedersachsen
Einreichende Dienststelle: 
Jugendbegegnungsstätte und Kooperative Gesamtschule Gronau (L.)
Name des Ansprechpartners: 
Iva Grubisic
Funktion des Ansprechpartners: 
Jugendpflegerin
Straße/Postfach: 
Maschstr.1
Postleitzahl: 
31028
Ort: 
Gronau (Leine)
Ort_Zusatz: 
Samtgemeinde
Telefon des Ansprechpartners: 
+49 5182 3872
E-Mail des Ansprechpartners: 
Internetadresse der Kommune: 

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Netzwerkarbeit zur Suchtprävention

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Es geht uns um Prävention, die die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung in den Fokus rückt. Das Besondere an unserem Projekt ist die Vernetzung zwischen unterschiedlichen Institutionen, die in Stadt und Region als Kooperationspartner miteinander arbeiten sind.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Anlass und Ausgangssituation

  • Entstehung der KGS Gronau vor neun Jahren, Schule im Aufbau mit dem Ziel ein Präventions-Curriculum für die gesamte Schule in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege vor Ort zu initiieren.
  • Anpassung an den demografischen Wandel, konzeptionelle Erweitung auf Zusammenarbeit Schule und Jugendarbeit im Kontext Prävention, außerschulische Bildung & Beratung sowie freizeitpädagogische Begleitung im Alltag.
  • Wir  wollen die Vernetzung aller Institutionen, die Kinder & Jugendliche betreffen, voranbringen. Sensibilisierung & Motivation für/zur eigenen Präventionsarbeit, Info-Austausch untereinander, um Nachhaltigkeit in der gemeinsamen pädagogischen Arbeit zu erzielen.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Ziele:

  • Die Kinder und Jugendlichen auf dem Weg zu ihrer Persönlichkeit zu begleiten und zu stärken.
  • Stärkung des Selbstbildes und des Selbstbewusstsein sowie der Selbstorganisation
  • Lernen auf allen Ebenen
  • Wir wollen vermitteln, dass Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen Lebenssituation und ihrer geschlechtsspezifischen Besonderheit differenziert wahrgenommen und ernstgenommen werden (Projekt: „Du bist wertvoll“)
  • Gemeinwesenarbeit & Partizipation
  • Inklusion; Selbstbestimmung, Aktivität & Teilhabe

Zielgruppe:

  • Kinder im den Sekundarstufen I und II
  • Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren

Vorgehen und Umsetzung

Schule: Entwicklung eines Präventionskonzepts , Verankerung in den schuleigenen Jahresplänen, Fortbildung des gesamten Kollegiums zur Sozialkompetenz-Förderung mit dem Programm Lions Quest „Erwachsen werden“, Einrichtung von zwei zusätzlichen Klassenlehrerstunden, Einführung einer Präventionswoche, themenspezifische Vernetzung mit Lions Quest.

Jugendpflege: Netzwerkarbeit- Kooperation mit Schule im freizeitpädagogischen Bereich, Mobbing-Intervention, Projekte (Klarsichtparcours, Mini-Golf-Projekt) & Veranstaltungen (Konzerte, Zeugnisdisco) im Kontext Prävention, gemeinsame Juleica-Schulung.

Gemeinsame Entwicklung, Beratung und Unterstützung eines Präventionskonzepts im Rahmen des Netzwerks Kinder-Jugendarbeit.

Ziel: Das lebensweltorientierte Arbeiten ermöglicht die Kinder- und Jugendlichen in ihrer ganzheitlichen Perönlichkeitsstruktur kennenzulernen. Die Beziehungsarbeit sowie Partizipation in der Jugendarbeit vor Ort ermöglicht eine positive Identitätsentwicklung und somit nachhaltige Prävention.

Konkrete Umsetzung in den Jahrgängen

Jahrgang 5

  • Medienkompetenzschulung mit an der Schule ausgebildeten Medienscouts
  • Reittherapie für die Inklusionsklasse
  • Lions Quest

Jahrgang 6

  • Medienschulung mit „Smiley e.V.“
  • Lions Quest

Jahrgang 7

  • Drogenprävention
  • Klarsichtparcours in Kooperation mit Jugendbegegnungsstätte Gronau
  • Lions Quest

Jahrgang 9

  • Schulung von Medienscouts

Jahrgang 8 und 10

  • vertiefende Drogenprävention bisher mit dem Suchtmobil, perspektivisch mit der Unabhängigen Sucht Selbsthilfe Gruppe Brüggen (USSG)
  • Lions Quest

Darüber hinaus:

  • Trainingsraum- Konzept als Unterstützungsmaßnahme zur Reflektion des Verhaltens in der Schule.
  • Seelsorge an der Schule in Kooperation mit der Kirche (Diakonin)
  • Mobbing Intervention - No Blame Projekt mit Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Diakonin und Jugendhilfe vor Ort

Innovationsgehalt

Initiierung und Beteiligung bedürfnisorientierter Angebote für Kinder, Jugendliche und deren Familien unter umfangreicher ressourcenorientierter Vernetzung und Zusammenarbeit im Rahmen der inner- und außerschulischen Prävention mit folgenden Kooperationspartnern:

  • Kinderschutzbund: Medienkompetenz
  • USSG Brüggen: Suchtprävention
  • Kirche: Sozialkompetenz, Beratung
  • Kulturkreis e. V.: Medienkompetenz
  • Leinebücherei: Familienkompetenz, Sozialkompetenz
  • Leine-Deister-Zeitung: Medienkompetenz, Öffentlichkeitsarbeit
  • Vertreter der Samtgemeinde: Öffentlichkeitsarbeit, Politik
  • Vereinigung Einzelhandel Gronau (L.): Event, finanzielle Unterstützung
  • Grundschule Gronau: Medienkompetenz, Naturpädagogik
  • Johanniter-Stift
  • DRK Seniorenresidenz
  • Samtgemeinde Gronau
  • Stadt Gronau
  • BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
     

Ergebnisse und Erreichtes

Sicherung und Reflektion der Ergebnisse:

Alle Präventionsmaßnahmen werden jährlich evaluiert, optimiert und weiterentwickelt.

Es finden regelmäßige Treffen für die Reflektion der Veranstaltungen und die vorausschauende Planung mit allen vernetzen Institutionen statt.

Erreichtes:

So wie oben beschrieben wird das Präventionskonzept seit 2 Jahren in dieser Form durchgeführt. Da die Schule im Aufbau ist, wird das Konzept prozessorientiert kontinuierlich weiter entwickelt.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Suchtprävention in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption? : 
ja (bitte als Anlage beifügen, siehe Abschnitt E)
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen, siehe Abschnitt E)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Zielgruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Senioren/Seniorinnen
Eltern/Erziehungsberechtigte
Familien
Personen mit Migrationshintergrund
sozial benachteiligte Personenkreise
suchtbelastete Familien
Multiplikatoren
Veranstalter
Gastronomie
Clubs/Diskotheken
Einzelhandel
Tankstellen
Weitere
C 24 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 25 Auf welche Suchtstoffe und Suchtformen ist Ihr Wettbewerbsbeitrag ausgerichtet?: 
Alkohol
Tabak
Medikamente
Cannabis
Kokain
Amphetamine (u.a. Crystal Meth)
neue psychoaktive Substanzen ("Legal Highs")
pathologisches Glücksspiel
exzessive Computernutzung
exzessive Internetnutzung
Weitere
C 26 Welche innovative Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt?: 
Verfolgung geschlechtersensibler Ansätze
Verfolgung kultursensibler Ansätze
Einbeziehen bisher nicht bzw. kaum angesprochener Zielgruppen
Einbeziehen von Zielgruppen in besonderen Lebenslagen (z.B. von Armut betroffene Familien)
Nutzen neuer Zugangswege zur Zielgruppe
Einsatz neuer Wege zur Beteiligungsförderung
Berücksichtigung bislang noch nicht einbezogener Suchtstoffe/Süchte (z.B. Crystal Meth u.a. neue psychoaktive Substanzen, pathologisches Glücksspiel, exzessive Computer- und Internetnutzung)
Nutzung "Sozialer Medien" (Facebook, Twitter u.a.)
Zusammenarbeit mit neuen, bislang eher selten eingebundenen Kooperationspartnern und Multiplikatoren
Weitere
C 26a Wenn "Weitere"... Welche?: 

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

C 27 Welche Strategie der Suchtprävention verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 28 An welche Lebenswelten (Settings, Einrichtungen) knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Kindergarten/Kita
Grundschule/Primarbereich
weiterführende Schule
Berufsschule
Betrieb/Ausbildungsstätte
Einrichtung der Jugendarbeit
Sportverein
Volkshochschulen/Bildungsstätten
Senioreneinrichtung
Gaststätten/Restaurants
Clubs/Diskotheken
Feste/Veranstaltungen
Straße/öffentlicher Raum
Stadtteil/Quartier
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Suchtpräventionsstelle
Gesundheitsamt
Jugendamt
Sozialamt
Ordnungsamt
Weitere
C 31 Welche Akteure außerhalb von Kommunalpolitik und -verwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Suchtberatungsstellen
Krankenkassen
Krankenhäuser
niedergelassene Ärzte/Ärztinnen
Apotheken
Schulen
Einrichtungen der Jugendarbeit
Mobile Jugendarbeit
Sportvereine
Betriebe/Ausbildungsstätten
Kirchen
Wohlfahrtsverbände
Migrantenorganisationen
Einrichtungen der Seniorenarbeit
Selbsthilfeeinrichtungen
Quartiermanagement
Polizei
Veranstalter
Gastronomie
Clubs/Diskotheken
Einzelhandel
Tankstellen
Fahrschulen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 

KGS & Jugendpflege, KGS & Kirche im Rahmen eines Netzwerk Jugendarbeit als offener Zusammenschluss

C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36 Sind im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Klarsichtparcours der Jugendpflege Gronau (L.)
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Jeweils einwöchig im Schuljahr der KGS Gronau  terminiert. Damit die Schüler*innen sich in einem neutralen vom Schulkontext losgelösten Raum befinden, wurde bewusst die Jugendbegegnungsstätte als Ausübungsort gewählt.

Die Schulklassen des siebten Jahrgangs kommen mit ihren Klassenlehrer*innen. Die Klassen führen parallel „Lions Quest“ durch.  Jugendleiter und Bundesfreiwilligendienstleistende werden als Moderatoren an insgesamt sechs Stationen eingesetzt. Die Multiplikatoren werden im Vorfeld durch päd. Personal im Jugendzentrum geschult, der Parcours geplant und an die gegenwärtigen Bedingungen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst. Hierbei partizipieren die Jugendlichen:

MitmachParcours für alle: Nämlich interessante Informationen und Argumentationshilfen, um sich kritisch mit dem (eigenen?) Tabak- und Alkoholkonsum auseinanderzusetzen.

Die Teilnehmer/-innen werden in fünf Kleingruppen mit ca. fünf bis zehn Personen aufgeteilt und absolvieren alle Stationen. Ein Durchlauf der Stationen dauert etwa 90 Minuten.

Beschreibung der sechs Stationen:

1. Tor der Entscheidung – Du bist gefragt

Das „Tor der Entscheidung“ ist der Start- und Endpunkt eines Parcours-Durchlaufs. Gleich zu Beginn werden die Teilnehmer*innen mit einer Einschätzungsfrage konfrontiert - z.B.: Können alkoholhaltige Mixgetränke süchtig machen? Gar nicht so einfach, sich für eine Antwort zu entscheiden. Die Jugendlichen werden so auf die interaktive Form der Auseinandersetzung eingestimmt. Am Schluss des Parcours wird das Meinungsbild vom Anfang noch einmal thematisiert und ein erneutes Votum abgegeben. Die Moderatoren und Moderatorinnen ermitteln mit den Jugendlichen, was sich dabei verändert hat.

2. Zigaretten – Nichts vernebeln

Wer hier zur Zigarette greift, dem raucht zwar der Kopf, aber das schadet garantiert nicht der Gesundheit. Auch wenn die Zigaretten, die von den Moderatorinnen und Moderatoren angeboten werden, ziemlich groß sind. Auf jeder Zigarette sind Themen aufgedruckt, zum Beispiel „Gefährdung von Nichtrauchern“ oder „Ausstieg vom Rauchen“. Dazu stellen die Moderatorinnen und Moderatoren Fragen, die in Teamarbeit beantwortet werden. Abgucken und mit anderen sprechen, ist ausdrücklich erlaubt.

3. TrinkBar – Alles im blauen Bereich?

Hier wird ausschließlich der Wissensdurst gestillt. Was enthält mehr Alkohol: Schnaps oder alkoholhaltige Mixgetränke? Wieviel Alkohol versteckt sich in einem Mixgetränk? Nicht einfach zu schätzen, schmeckt man doch vor lauter Süße nicht viel davon.

Bei der Station werden Informationen zu Alkohol und Trinkverhalten vermittelt. Die Gruppe sucht Antworten auf Fragen, die von den Moderatorinnen und Moderatoren gestellt werden. Dabei geht es nicht nur um Faktenwissen, sondern auch um Anregungen und Tipps, wie wir u.U. den eigenen Alkoholkonsum besser in den Griff bekommt.

4. Drunk-Buster – voll daneben

Wie schwierig schon die einfachsten Alltagshandlungen sein können, wenn man (zuviel) Alkohol getrunken hat, lässt sich hier eindrucksvoll erfahren. Es ist gar nicht einfach, mit 0,8 bis 1,5 Promille den Hindernis-Parcours zu meistern, zumal wenn man dafür nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung hat.

5. Images/Werbung – Mach dir ein Bild

Motive aus der Werbung sind Blickfang an dieser KlarSicht-Station. Spaß, Freundschaft, Attraktivität, Erfolg und Genuss: Die Werbung behauptet, dass man all dies hat oder erleben kann, wenn man raucht und Alkohol trinkt. Wer sich davon nicht beirren lässt, kann hier zeigen, wie diese Sehnsüchte auch ganz anders erfüllt werden können.

An der Station setzen sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit Werbebotschaften auseinander, die suggerieren, dass ein interessantes und gutes Leben nur eine Frage des Konsums und der richtigen Produktwahl ist. Persönliche Vorstellungen davon, was Freiheit, Attraktivität oder Erfolg bedeuten, rücken hier in den Mittelpunkt. Was ist wirklich wichtig, um Freunde zu finden und zu behalten? Was bedeutet Freiheit oder Erfolg für mich? Darüber diskutieren die Jugendlichen und entwickeln ihre eigenen Vorstellungen.

6. Talkshow – Was meinst du?

Ein Mädchen oder ein Junge steckt durch Rauchen oder Alkohol in der Klemme. Egal, ob man so was schon mal selbst erlebt hat oder nicht: Hier gehört jeder zum Experten-Team und kann mit nach geeigneten Lösungen suchen. Die Gruppe entwickelt interaktiv eine Problemsituation, für die sie dann gemeinsam eine Lösung sucht. Das Fiktive der Situation ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, eigene Probleme zu diskutieren, ohne sich persönlich dazu bekennen zu müssen.

Ziele des Parcours:

  • Informationen zu den relevanten Aspekten des Alkohol- und Tabakkonsums altersangemessen und verständlich vermitteln
  • zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens motivieren
  • einen eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang mit legalen Suchtmitteln fördern
  • Nichtkonsumenten in ihrer Haltung bestärken
  • Genuss- und Konsumverhalten bewusst machen
  • soziale und rechtliche Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums reflektieren
  • Entscheidungshilfen für gesundheitsförderliches Verhalten anbieten
  • über Wirkungen und Suchtpotenziale aufklären
  • für Schutzmechanismen sensibilisieren

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Medienscouts
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
D 24 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Im Jahr 2015 wurden unter der Schirmherrschaft von Md Herrn Bernd Westphal 12 Schülerinnen des 9. Jahrgangs in Zusammenarbeit mit bitcom erlebe.it zu Medienscouts ausgebildet. Das Erlernte (z.B. Wie funktioniert das Internet, Rechte am Bild, Gefahren im Internet, Handysicherheit…) wird von den Schülerinnen an die Schüler des 5. Jahrgangs weitergegeben. Dabei gehen die Schülerinnen auf die Fragen der 5. Klässler ein und evaluieren ihre Präsentation, um nach den Schulungen das Programm auf die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen. Die Schülerinnen werden dabei von einer Lehrkraft im Rahmen einer AG begleitet.

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Medienkompetenz jetzt! Klassenworkshop I
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
D 34 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Zurechtfinden in der Welt von sozialen Netzwerken, Smartphones und Online-Spielen

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum - auch wenn es oft angenommen wird. Nutzer haben Rechte: das Recht am eigenen Bild, Urheberrechte und nicht zuletzt auch so etwas wie ein Recht auf Privatsphäre. Kinder, die diese Rechte kennen, sind die starken Kinder im Internet, weil sie sich wehren wollen - und oft auch können. Nur wer seine Rechte kennt, wird auch begreifen, dass andere Rechte haben und diese respektieren. Am Ende geht es auch darum, sich für andere einzusetzen, wenn jemand erlebt, dass Schwächere in Situationen die oft Cybermobbing genannt werden, leiden.

In diesem Klassenworkshop wird bedarfsgerecht und bedürfnisorientiert gemeinsam mit den Schülern ein gesunder Umgang mit Internet, Computerspielen und Handy erarbeitet. Hierbei wird methodisch darauf geachtet, dass bei den Schülern ihrer individuellen Nutzungsweise entsprochen wird, um keine Bedürfnisse zu wecken, die ggf. nicht angemessen sind. Schwerpunkte sind: Gebrauch der Handykamera, Kostenfallen im Internet, Wirkung von Computerspielen, Suchtmechanismen und Abhängigkeit von Onlinespielen, Verhalten im Chat, Verwendung von Bildern und persönlicher Daten im Internet.

Anlagen

Fotos

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Klarsicht 2015

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Klarsicht 2015

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Klarsicht 2015

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Zeugnisdicso

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Lions Quest "Erwachsen werden"

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Lions Quest "Erwachsen werden"

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Lions Quest "Erwachsen werden"

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Mini-Golf-Projekt

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Plakat Präventionswochen "Warum bist du so wertvoll"

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Auftaktveranstaltung zu den Präventionswochen