Freising

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises: 
Freising
Typ: 
Landkreis
Bundesland : 
Bayern
Einreichende Dienststelle: 
Prop e.V. Freising
Name des Ansprechpartners: 
Beatrice Smoktun, Bärbel Würdinger
Funktion des Ansprechpartners: 
Fachkraft für Suchtprävention, Leitung der Einrichtung
Straße/Postfach: 
Heiliggeistgasse 9
Postleitzahl: 
85354
Ort: 
Freising
Telefon des Ansprechpartners: 
+49 8161 3416
Telefax des Ansprechpartners: 
+49 8161 3435
E-Mail des Ansprechpartners: 
Internetadresse der Kommune: 

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Powerpeers - Multiplikatorenschulung

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

"Von gleich zu gleich" lautet das Motto der Power- Peers, einem Projekt zur Multiplikatorenschulung für Jugendliche zum Thema Suchtprävention. Da Jugendliche den Altersgenossen meist näher sind als Fachleute, sind die Einflussmöglichkeiten der Peers größer. Somit fällt die Auseinandersetzung mit dem Thema Konsum und Sucht mit Gleichaltrigen deutlich leichter.

Hier steckt der Grundgedanke dahinter, dass die so genannte "Peer-Group" (gleichaltrige Freunde) entscheidenden Einfluss auf das Verhalten und die Wertmaßstäbe des einzelnen Jugendlichen hat, denn der Einfluss von Erwachsenen auf Kinder nimmt im Jugendalter rapide ab. In der Art, mit Konflikten umzugehen, die Freizeit zu gestalten, aber auch in der Tendenz, Risiken einzugehen oder Suchtmittel zu benutzen, orientieren sich Jugendliche sehr an Gleichaltrigen. Deshalb sollte Suchtprävention genau hier ansetzen. Auch die Hemmschwelle der Jüngeren bei Fragen und Problemen ist nicht so groß ist wie bei Lehrern, Eltern oder anderen Erwachsenen.

Ziel ist die Ausbildung einer Gruppe Schüler, die sich für das Thema Suchtprävention interessieren und an ihrer Schule Angebote hierzu stellen wollen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Anlass und Ausgangssituation

Prop e.V. ist ein Träger für Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie mit über 20 Einrichtungen in und um München. Eine davon ist die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle in Freising. Sie ist Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen, deren Angehörige, Freunde und alle Interessierten, die mit der Problematik konfrontiert sind. Das Angebot der Beratungsstelle in Freising umfasst Beratung, Therapie, Betreutes Einzelwohnen, Therapievermittlung und ein Präventionsangebot.

Im Bereich der Suchtprävention hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, die Lebenskompetenz und das Selbstwertgefühl junger Menschen zu stärken. Suchtprävention will Krankheitsrisiken frühzeitig erkennen und verhindern. Sie will Lernprozesse in Gang bringen, um so das Verantwortungsgefühl für die eigene Gesundheit zu fördern.

Der Suchtmittelkonsum sowie Verhaltenssüchte unter Jugendlichen haben zugenommen. Die Suchtgefährdungen unterscheiden sich dabei je nach Schultyp, Altersgruppe und Geschlecht. Daher muss schulische Suchtprävention an der spezifischen Situation der jeweiligen Schule ansetzen. Der Einfluss von Erwachsenen nimmt auf Kinder im Jugendalter rapide ab. Gleichzeitig gewinnt die Peer-Gruppe an Bedeutung, sowohl im Hinblick auf Suchtmittelkonsum und Risikoverhalten als auch hinsichtlich Konfliktlösungsstrategien und der Art der Freizeitgestaltung. Jugendliche sind Fachleute in ihrer Lebenswelt.

Die Prävention unterscheidet sich in der Kommunikationsweise und damit qualitativ, wenn SchülerInnen versuchen, SchülerInnen suchtpräventiv zu erreichen. Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern in erster Linie ein Lebensraum, in dem alle Beteiligten einen Großteil ihres Alltags verbringen. Sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen empfinden diesen Lebensraum oft als belastend und somit eher suchtfördernd als suchtvorbeugend. Das Engagement von SchülerInnen und Lehrkräften für die Suchtprävention setzt die tragfähige Unterstützung von Seiten der Schulen voraus.Somit fällt die Auseinandersetzung mit dem Thema Konsum und Sucht mit Gleichaltrigen deutlich leichter.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Konzeption 

"Von gleich zu gleich" lautet das Motto der Power-Peers, einem Projekt zur Multiplikatorenschulung für Jugendliche zum Thema Suchtprävention. Das Projekt Powerpeers ist seit vielen Jahren an der Beratungsstelle angesiedelt und wird dort von der zuständigen Fachkraft für Suchtprävention geleitet und betreut. Neben der Durchführung der Schulung für angehende Powerpeers steht Prop e.V. der Schule auch im Anschluss jederzeit zur Verfügung.

Ziele der Veranstaltung

Ausbildung einer Gruppe Schüler , die sich für das Thema Suchtprävention interessieren und an ihrer Schule Angebote hierzu stellen wollen. Unterstützt wird die Gruppe bei den Projekten durch eine Suchtpräventionskraft und einen Beratungslehrer und will:

  • ihren Kenntnisstand hinsichtlich des Themas Sucht verbessern, d.h. insbesondere die Entstehungsbedingungen und die Funktionalität süchtiger Verhaltensweisen verstehen lernen,
  • zur Selbstreflexion angeregt werden und eigene Verhaltensweisen kritisch hinterfragen,
  • in der Gruppe soziale Kompetenzen erwerben und vertiefen,
  • befähigt werden, zum Thema Sucht präventiv zu informieren und zu beraten bzw. an Facheinrichtungen weiter zu vermitteln,
  • Schule als Lebensraum begreifen und ihre Verantwortung für die Mitgestaltung dieses Raumes erkennen,
  • Ideen zur Umsetzung präventiver Modelle an der Schule entwickeln.

Zielgruppe

Alle SchülerInnen ab der 9. Jahrgangsstufe, die auf Grund ihres Alters oder ihrer Funktion die Rolle von Peer-Leadern einnehmen. Möglich ist sowohl die Nutzung vorhandener Strukturen (z.B. Gruppen von TutorInnen, Vertrauensschüler o.ä.) als auch die Rekrutierung neuer Gruppen. Die Gruppen sollten aus 8 bis 15 TeilnehmerInnen bestehen.

Vorgehen und Umsetzung

Projektbeschreibung

Für interessierte SchülerInnen findet eine Einführungsveranstaltung statt, in der Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen des Projektes vorgestellt werden. Die SchülerInnen treffen anschließend die Entscheidung über die Teilnahme am Projekt.

An Schulen, deren Lehrerkollegien noch nicht an Grundlagenveranstaltungen zur Suchtprävention teilgenommen haben, erhalten die LehrerInnen eine Einführung in die Suchtprävention und werden über das Projekt aufgeklärt. An jeder teilnehmenden Schule wird ein Gremium gebildet, an dem neben Vertretern der Peers und der Projektleitung auch VertreterInnen des Lehrerkollegiums teilnehmen. Aufgabe dieses Gremiums ist vor allem die Unterstützung der peers bei der Umsetzung ihrer suchtpräventiven Ideen an der Schule.

Es finden mehrere - mindestens jedoch ein - Gruppentreffen statt, in denen die Jugendlichen besondere Interessen und Bedürfnisse anmelden können, sich als Gruppe formieren und ihre Fortbildung gemeinsam mit der Projektleitung planen.

Kern des Projektes ist ein fünftägiges Seminar in einer Jugendbildungsstätte. Hier sollen die grundlegenden Informationen vermittelt, zur Selbstreflexion angeregt sowie wertvolle Gruppenerfahrungen gesammelt werden. Schließlich soll die Gruppe konkrete Pläne zur Umsetzung präventiver Möglichkeiten an der jeweiligen Schule entwickeln.

Als geeignete Methoden kommen Rollenspiele, Kooperationsspiele, Medienarbeit, Reflexionsrunden, erlebnisorientierte Aktivitäten, Entspannungstechniken, Kleingruppenarbeit, kreative, künstlerische Übungen u.ä. in Frage. Für die Teilnahme an diesem Seminar erhalten die betroffenen SchülerInnen Unterrichtsbefreiung als Ausdruck der Wertschätzung ihres Engagements durch die Schule. Im Anschluss an das Seminar begleitet und unterstützt die Projektleitung die Schülergruppe bei der Umsetzung ihrer Pläne. Die Peers bestimmen dabei die Inhalte und Vorgehensweisen ihrer suchtpräventiven Maßnahmen selbstverantwortlich. Konkrete Ziele werden bewusst nicht vorgegeben, um die kreative Energie der Peer-Gruppe nicht zu unterlaufen und die Jugendlichen nicht für Ziele der Erwachsenen zu instrumentalisieren.

Leitungsgremium: Prop e.V. als Gesamtleitung des Projektes sieht sich verantwortlich für, Entwicklung und Koordination des Projektes, Finanzierung, Begleitung der Aktivitäten der Schulen, Vermittlung fachlich qualifizierter Projektleiter an die teilnehmenden Schulen, Unterstützung der Projektleiter

Schulgremien: Unterstützung der Peers bei der Umsetzung ihrer Pläne, Bereitstellung notwendiger Ressourcen, Beratung und Hilfe.

Der Projektkoordinator stimmt die Aktivitäten der Schule in der Umsetzungsphase ab und steht in engem Austausch mit dem Leitungsgremium.

Peer-Gruppen: SchülerInnen entwickeln nach eingehendem Training eigenverantwortlich Ideen und Projekte zur Suchtprävention, die sie mit Hilfe der Schulgremien an ihren Einrichtungen umsetzen. Zu jeder Phase des Projektes ist eine intensive Betreuung und Supervision des Prozesses durch den Projektleiter gewährleistet.

Schematische Darstellung des Projektverlaufs

Vorbereitungsphase

  • Einführungsveranstaltung
  • Formierung der Gruppe
  • Erste Information zum Sucht- und Präventionsverständnisses
  • Planung des Seminars

Seminarblock

  • 5-tägiges Seminar in Jugendbildungsstätte
  • Vertiefung des Sucht- und Präventionsverständnisses
  • Anregung zur Selbstreflexion
  • Förderung von Lebenskompetenzen
  • Planung suchtpräventiver Maßnahmen

Umsetzungsphase

  • Regelmäßiges Treffen der Peer-Gruppen mit dem Ziel der Umsetzung der gedachten präventiven Maßnahmen
  • Enge Begleitung und Supervision durch die Projektleitung

Dauer und Umfang des Projektes

Die Arbeit an den Schulen ist auf Langfristigkeit und Kontinuität angelegt. Das Projekt ist als Initialzündung gedacht und soll langfristig Suchtprävention in Form von Haltungen und konkreten Maßnahmen an den Schulen implementieren.

Qualitätssicherung und Evaluation

Bei den Projektleitern sowie bei den die Seminare durchführenden ReferentInnen handelt es sich ausschließlich um qualifiziertes Fachpersonal. Die Verantwortung hierfür trägt das Leitungsgremium und insbesondere die Suchtpräventionsfachkräfte von Prop.

Die Suchtpräventionsfachkraft bildet sich laufend fort, informiert sich über aktuelle Entwicklungen der Suchtprävention, hält Kontakt zu den Fachkräften in anderen Landkreisen und integriert Erkenntnisse aus anderen peer-Projekten in das vorliegende Konzept. Sie nimmt an regelmäßigen Fallsupervisionen teil.

Mittels Fragebögen wird erhoben, inwieweit sich für die teilnehmenden Personen wesentliche Faktoren wie Kenntnisstand bezüglich Sucht und Prävention, Motivation für persönliches Engagement, Zufriedenheit mit dem schulischen Alltag oder mit der Erreichung gesetzter Ziele im Verlauf des Projektes verändern. Gleichfalls wird die Zufriedenheit mit der Projektleitung bzw. mit dem Leitungsgremium bewertet.

Ergebnisse der Befragungen sollen laufend in das bestehende Konzept integriert werden und für Verbesserungen sorgen

Kosten und Finanzierung

Kosten entstehen vorrangig durch die Seminarblöcke. Sämtliche Maßnahmen in der Vorbereitungs- und Durchführungsphase werden aus Ressourcen des Landkreises getragen. Dokumentation und Evaluation werden von der Präventionsfachkraft geleistet. Personalkosten werden ausschließlich von Prop getragen, lediglich Sachkosten für Unterkunft und Verpflegung, sowie Material für die Seminarblöcke sind extern zu leisten.

Aktuell werden die Kosten durch die Elternbeirate der Schulen, durch den Rotary Club Freising, durch weitere Förderer, durch die Schule selbst und durch einen Unkostenbeitrag getragen.

Für die Durchführung der Seminarblöcke sind für eine Schule folgende Kosten veranschlagt:

Reisekosten (Schüler und Begleitperson)

€ 350,-

Unterkunft und Verpflegung

€ 2.000,-

Erlebnispädagogische Aktion

€ 250,-

Material

€ 100,-

GESAMT

€ 2.700,-

Damit Freisinger Jugendliche dennoch weiterhin an der Beratungsstelle des Prop e. V. einen Ansprechpartner finden, suchen wir für unser Projekt Sponsoren.

Innovationsgehalt

  • Freiwillige Inanspruchnahme, keine Verpflichtungen zur Mitwirkung, längerfristige Zusammenarbeit setzt innere Motivation und Bereitschaft der jungen Menschen voraus
  • Versuch zur Kommunikation in der "Lebenswelt" der Jugendlichen
  • Aufsuchender Ansatz und weitere Prozessgestaltung bleiben in einer Hand, so entsteht Vertrauen und Basis für Zusammenarbeit
  • Weitere Hilfemaßnahmen werden zusammen mit der/dem Jugendlichen erarbeitet.

Ergebnisse und Erreichtes

Mit den bereits ausgebildeten Powerpeers an vier Gymnasien im Landkreis Freising konnten diverse Veranstaltungen geplant und umgesetzt werden. So fand mit der Gruppe des Gymnasiums Moosburg ein Workshop zum Thema „Illegale Substanzen“ statt. Der Workshop diente dazu, das Wissen der Powerpeers zu erweitern und ihnen Methoden an die Hand zu geben, die sie selbst in der Arbeit mit ihren Mitschülern einsetzen können. Zusätzlich führten die Powerpeers die etablierten Workshops in der 5., 6. Und 7. Jahrgangsstufe durch.

Die Powerpeers am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn benötigten zu Beginn ihrer Tätigkeit noch intensive Betreuungsarbeit durch die Fachkraft für Suchtprävention, um dann selbständig Workshops mit den 5. Klassen durchzuführen, sowie am Projekttag ein suchtpräventives Angebote zu gestalten. Sie gestalteten sich T-Shirts, Plakate für die Klassenzimmer sowie einen Flyer, um auf ihr Angebot aufmerksam zu machen.

Die Gruppe am Camerloher Gymnasium in Freising hat ebenso diverse Aktivitäten unternommen. Sie gestalteten einen Großteil des Alkoholpräventionstags für die 8. Klassen. Dabei boten sie unter anderem einen Rauschbrillenparcours und führten ressourcenstärkende Methoden (Seelentank), sowie psychoedukative Elemente (Suchtstraße) durch.

In der 6. und 7. Jahrgangsstufe wurde das Projekt „Be smart, don´t start“ zum Thema Nikotin, Shisha und THC durchgeführt. Um sich auch bei den Eltern bekannt zu machen, boten die Powerpeers am Elternsprechtag die bewährte alkoholfreie Cocktailbar an.

Darüberhinaus wurden mit dem Domgymnasium Freising vorbereitende Maßnahmen für eine neue Gruppe Powerpeers durchgeführt. In zwei aufeinanderfolgenden Auswahlveranstaltungen konnten acht Schülerinnen und Schüler gefunden werden, die an der Ausbildung zum Suchtpräventionsmultiplikator teilnehmen möchten.

Für das kommende Jahr sind 2 Schulungen angedacht. Zum einen eine Doppelschulung mit 15 Teilnehmern im Februar und im April eine weitere mit 10 Teilnehmern. Angefragt wurde bereits für zwei weitere Schulungen, die bisher aufgrund der Kosten nicht durchgeführt können.

Bewertungskriterien des Wettbewerbs

Die Gesamtkonzeption ist in der kommunalen Suchtprävention eingebunden. Die schulische Prävention ist ein Teil der Präventionsarbeit von Prop e.V., die im Landkreis Freising sonst nur vom Gesundheitsamt ausgeführt werden könnte.

Der Bedarf wird ersichtlich, wenn man die Zahlen aus dem letzten Jahr verwendet: Insgesamt wurden im Jahr 2014 durch die selektive Prävention 649 Personen erreicht. Davon waren 147 erwachsene Multiplikatoren und 502 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Diese Werte sind im Vergleich zu den Vorjahren sehr stabil. Ziel der Maßnahme ist es also weit mehr als eine Vermittlung bestimmter kognitiver Inhalte. Aufklärung, Information und Bewusstmachung können nur die Basis liefern. Die Rede ist von Einstellungen und Verhaltensweisen, die darauf ausgerichtet sind, lebensbejahende, selbstbewusste, selbstständige und belastbare junge Menschen heranzubilden und ihnen über positive Grundeinstellungen den Weg in die Zukunft zu bahnen. Daher ist es unabdingbar, die Zielgruppen partizipativ in Konzeption und Umsetzung einzubeziehen. Oft stehen die Schulen in gegenseitigem Kontakt, somit ist eine verbindlich vereinbarte Vernetzung und die Kooperation von verschiedenen Akteuren garantiert.

Da die Dauer von der 9. bis zur 11. Klasse angesiedelt ist, wird die Schulung alle 2 Jahre durchgeführt und die Übergabe des Projekts erfolgt durch die Ppeers selbst. Somit ist für eine langfristige und nachhaltige Implementation der suchtpräventiven Maßnahmen gesorgt. Das Konzept ist auf der kommunalpolitischen Ebene verankert und wird von Vereinen aus dem Landkreis finanziell unterstützt.

 

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Suchtprävention in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption? : 
ja (bitte als Anlage beifügen, siehe Abschnitt E)
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen, siehe Abschnitt E)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Zielgruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Senioren/Seniorinnen
Eltern/Erziehungsberechtigte
Familien
Personen mit Migrationshintergrund
sozial benachteiligte Personenkreise
suchtbelastete Familien
Multiplikatoren
Veranstalter
Gastronomie
Clubs/Diskotheken
Einzelhandel
Tankstellen
Weitere
C 24 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 25 Auf welche Suchtstoffe und Suchtformen ist Ihr Wettbewerbsbeitrag ausgerichtet?: 
Alkohol
Tabak
Medikamente
Cannabis
Kokain
Amphetamine (u.a. Crystal Meth)
neue psychoaktive Substanzen ("Legal Highs")
pathologisches Glücksspiel
exzessive Computernutzung
exzessive Internetnutzung
Weitere
C 26 Welche innovative Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt?: 
Verfolgung geschlechtersensibler Ansätze
Verfolgung kultursensibler Ansätze
Einbeziehen bisher nicht bzw. kaum angesprochener Zielgruppen
Einbeziehen von Zielgruppen in besonderen Lebenslagen (z.B. von Armut betroffene Familien)
Nutzen neuer Zugangswege zur Zielgruppe
Einsatz neuer Wege zur Beteiligungsförderung
Berücksichtigung bislang noch nicht einbezogener Suchtstoffe/Süchte (z.B. Crystal Meth u.a. neue psychoaktive Substanzen, pathologisches Glücksspiel, exzessive Computer- und Internetnutzung)
Nutzung "Sozialer Medien" (Facebook, Twitter u.a.)
Zusammenarbeit mit neuen, bislang eher selten eingebundenen Kooperationspartnern und Multiplikatoren
Weitere
C 27 Welche Strategie der Suchtprävention verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 28 An welche Lebenswelten (Settings, Einrichtungen) knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Kindergarten/Kita
Grundschule/Primarbereich
weiterführende Schule
Berufsschule
Betrieb/Ausbildungsstätte
Einrichtung der Jugendarbeit
Sportverein
Volkshochschulen/Bildungsstätten
Senioreneinrichtung
Gaststätten/Restaurants
Clubs/Diskotheken
Feste/Veranstaltungen
Straße/öffentlicher Raum
Stadtteil/Quartier
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Suchtpräventionsstelle
Gesundheitsamt
Jugendamt
Sozialamt
Ordnungsamt
Weitere
C 31 Welche Akteure außerhalb von Kommunalpolitik und -verwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Suchtberatungsstellen
Krankenkassen
Krankenhäuser
niedergelassene Ärzte/Ärztinnen
Apotheken
Schulen
Einrichtungen der Jugendarbeit
Mobile Jugendarbeit
Sportvereine
Betriebe/Ausbildungsstätten
Kirchen
Wohlfahrtsverbände
Migrantenorganisationen
Einrichtungen der Seniorenarbeit
Selbsthilfeeinrichtungen
Quartiermanagement
Polizei
Veranstalter
Gastronomie
Clubs/Diskotheken
Einzelhandel
Tankstellen
Fahrschulen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36 Sind im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 

Das Projekt ist so gestaltet, dass Maßnahmen daraus abgeleitet werden können und selbstständig weitergeführt und -entwickelt werden,

z.B. Unterrichtseinheiten der Schüler.

Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft

Anlagen

Fotos

1.png

Gruppenbild

2.png

Konsumkompass

Logo_Peers

Logo

pa100598.jpg

Suchtmittel

pa090493.jpg

erlebnispädagogisches Element

pa070412.jpg

Konsumprofil