Lüneburg (Landkreis) und Hansestadt Lüneburg

Typ: 
Landkreis
Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises: 
Lüneburg (Landkreis) und Hansestadt Lüneburg
Bundesland: 
Niedersachsen
Einreichende Dienststelle: 
FB Soziales u Bildung/Jugendschutz
Name des Ansprechpartners: 
Hubertus Heinrich
Funktion des Ansprechpartners: 
Jugendschutzbeauftragter
Straße/Postfach: 
Katzenstr. 1
Postleitzahl: 
21335
Ort: 
Lüneburg
Telefon des Ansprechpartners: 
+49 4131 309355
Telefax des Ansprechpartners: 
+49 4131 309384
E-Mail des Ansprechpartners: 
Internetadresse der Kommune: 

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Kein Sprit für Kids – wir halten uns daran

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Im Rahmen einer gezielten Alhoholprävention für Jugendliche der Hansestadt wurde in Verbindung mit den Alkoholtestkäufern, dem Jugendschutzbeauftragten und einem Lüneburger ArtKünstler eine POSITIVPLAKETTE entwickelt. Alle Läden, Kioske,Tankstellen, Kinos etc., die sich konsequent an die Nichtabgabe halten, bekommen eine Art TÜV Plakette fürs Geschäft für die Außenwirkung.

 

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Anlass und Ausgangssituation war der Beginn der Alkohol-Testkaufreihe in der Hansstadt Lüneburg und dem Landkreis Lüneburg als Sicherheitspartnerschaft mit der hiesigen Polizeiinspektion.

Das Konzept der geschützten Aufkleberaktion sollte ein klares Zeichen setzen. Neben der restriktiven Weise Verstöße bei der Abgabe von Alkohol an Minderjährige mit Ordnungsstrafen zu ahnden, stand die Idee, ein gesellschaftlich verankertes Positivimage  für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu erzeugen.

Jedes Geschäft, Imbiss, Kiosk, Kino etc. sollte bei der Einhaltung, sprich Nichtverkauf mit einem unverwechselbaren, achdruckgeschützten Aufkleber belohnt werden. Der Aufkleber bedeutet nicht, dass er bei einer erneuten Kontrolle, wenn ein Verstoß festgestellt wird, nicht auch wieder entfernt werden würde.

Eingebunden bei der Entwicklung waren Lüneburger Jugendliche und ein ArtKünstler. Handel und Verkäuferinnen haben die Aktion sehr positiv aufgenommen, der Aufkleber ist ein begehrtes Gut!

Das Image der Testkäufe und einhergehend eine unterstützende Haltung bei allen Lüneburger Bürgerinnen und Jugendlichen zu erzeugen war das Ziel.

Flankiert wurde die Aktion durch eine überaus freundliche Pressberichterstattung. Nach drei Runden Testkäufen konnte eine Umkehr der Trefferquoten festgestellt werden:

Anfangs waren zwei Drittel der Kaufversuche erfolgreich, nachher hatte sich das Verhältnis umgekehrt. Zwei Drittel der Versuche wurden vom Verkaufspersonal zurückgewiesen!

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zu den Alkoholprävention in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption? (wenn ja, bitte als Anlage beifügen): 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? (wenn ja, bitte als Anlage beifügen): 
ja
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Zielgruppe richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder
Jugendliche
Junge Erwachsene
Erwachsene
Senioren
Eltern/Erziehungsberechtigte
Familien
Obdachlose
Multiplikatoren
Veranstalter
Gastronomie
Clubs/Diskotheken
Einzelhandel
Tankstellen
Weitere
C 24 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 25 Welche Maßnahmen zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum stehen in ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt?: 
Strategische Konzepte mit dem Ziel eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol
Maßnahmen zur Verhinderung des Rausch-Trinkens (Koma-Saufen, Binge Drinking)
Multiplikatoren-Fortbildung
Peer-Education
Streetwork und aufsuchende Hilfen
Beratung
Verzicht auf Alkoholwerbung auf kommunalen Werbeflächen
Alkoholbeschränkungen/-verbote im öffentlichen Raum
Alkoholbeschränkungen/-verbote im öffentlichen Personennahverkehr
Abgabebeschränkungen bei Sport- und anderen Großveranstaltungen
Abgabebeschränkungen bei Karnevalsfeiern, Kirmes-, Schützen- und Volksfesten
Förderung von Punktnüchternheit und reduziertem Alkoholkonsum im Straßenverkehr
Dialog- und Mediationsverfahren, Konfliktmanagement
Erarbeitung von Leitfäden, Arbeitshilfen, Info-Material
Weitere
Welche? (bitte benennen): 

Stärkung des Positivimages für verantwortungsvollen Umgang mit Alkoholkonsum

C 26 Welche Strategie der Suchtprävention verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 27 Welche öffentlichen Orte stehen im Fokus Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartier/Stadtteil
Besondere Straßen/Plätze
Spielplätze
Öffentliche Park- und Grünanlagen
Öffentlicher Personennahverkehr
Öffentliche Veranstaltungen
Öffentliche Feste
Weitere
Welche? (bitte benennen): 

Gesamtbild der Hansestadt Lüneburg.

C 28 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Grundschule/Primarbereich
Hauptschule
Realschule
Sekundarschule
Gymnasium/Fachoberschule
Gesamtschule
Berufsschule
Ausbildungsstätte
Jugendeinrichtung
Senioreneinrichtung
Obdachloseneinrichtung
Sportverein
Weitere

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und -verwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Suchtpräventionsstelle
Gesundheitsamt
Jugendamt
Sozialamt
Ordnungsamt
Polizei
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Suchtberatungsstellen
Krankenkassen
Krankenhäuser
Niedergelassene Ärzte
Apotheken
Schulen
Einrichtungen der Jugendarbeit
Mobile Jugendarbeit
Sportvereine
Ausbildungsstätten
Kirchen
Wohlfahrtsverbände
Quartiermanagement
Einrichtungen der Seniorenarbeit
Obdachlosenhilfe
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Veranstalter
Gastronomie
Clubs/Diskotheken
Einzelhandel
Tankstellen
Fahrschulen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
Wenn ja, welche?: 

Sicherheitspartnerschaft Stadt-Kreis-Polizei

C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36 Werden bei der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags von anderen entwickelte Projekte/Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
Wenn ja, welche?: 

Schulung von Verkaufspersonal

C 37 Sind im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
Wenn ja, welche?: 

Verdi Schulung von Azubi Einzelhandel