Tuttlingen

Typ: 
Landkreis
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Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Präventionsmobil

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Konzeption für ein Präventionsmobil

Nutzung eines Bauwagens als mobiles Präventionsangebot

Jugend- und Drogenberatung
Tuttlingen (biv.)
in Kooperation mit dem
Landratsamt Tuttlingen

Christoph J. Heieis, Stand: Nov. 01
(Michael Pfänder Konzeption Stand: Sept. 99)

1. Präventionsmobil - Der Leitgedanke

Als theoretische Grundlage steht hinter dem Konzept "Präventionsmobil" ein übergreifendes Präventionsmodell, wie es auch von der Jugend-Enquete-Kommission des baden-württembergischen Landtages in seinen aktuellen Handlungsempfehlungen (Stand: 01.02.1999) gefordert wird.

Übergreifend bedeutet, daß sich die Prävention sowohl gegen Sucht als auch gegen sexuellen Missbrauch, Gewalt und Jugendkriminalität wendet. Der Leitgedanke dabei ist, für und mit Kindern und Jugendlichen ein für sie förderliches und unterstützendes Entwicklungsmilieu zu schaffen. Dadurch sollen ihre Persönlichkeit und ihre individuellen Fähigkeiten so gestärkt werden, daß sie in der Lage sind, ihr Leben ohne Süchte, Gewalt oder Kriminalität zu bewältigen. Um dieses Ziel zu erreichen muss Prävention möglichst früh -idealerweise schon im Kindergartenalter- einsetzen und kontinuierlich weiter erfolgen.

Deshalb erachten wir es als erforderlich und sinnvoll unsere Präventionsarbeit um ein mobiles Angebot zu erweitern und zu ergänzen.

2. Präventionsmobil - Die Zielgruppen

Um eine effektive am aufgeführten Leitgedanken orientierte allgemeine Prävention zu gewährleisten, ist es notwendig, breite Personengruppen anzusprechen und zu erreichen.

Zielgruppen der allgemeinen Prävention sind daher:

  • Kinder im Kindergarten
  • Kinder der Grundschulen
  • Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen
  • die Eltern der Kinder und Jugendlichen
  • weitere, an der Erziehung beteiligte Personengruppen (Erzieherinnen, Lehrer-Innen, Mitarbeiterinnen in Jugendhilfeeinrichtungen etc.)
  • die interessierte Öffentlichkeit

Die allgemeine Prävention wird durch eine spezifische Prävention für besonders gefährdete Personengruppen ergänzt.

Zielgruppen der spezifischen Prävention sind insbesondere:

  • Kinder und Jugendliche, die von psychischer, physischer und sexueller Gewalt bedroht sind
  • Gewaltbereite bzw. Gewalt ausübende Jugendliche
  • Kinder und Jugendliche mit delinquentem Verhalten
  • Jugendliche, die Suchtmittel missbräuchlich oder abhängig gebrauchen
  • Eltern, die in ihrer Kindheit Opfer von psychischer, physischer oder sexueller Gewalt waren, da diese ein erhöhtes Risiko aufweisen, später selbst zu Tätern zu werden
  • Eltern, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt ausüben
  • Eltern, die Suchtmittel missbräuchlich oder abhängig gebrauchen
  • Eltern mit Erziehungsschwierigkeiten

3. Präventionsmobil - Die Ziele

Um den Rahmen der Konzeption nicht zu sprengen, können die Ziele an dieser Stelle nur grob skizziert werden.

Generalisierend lassen sich u.a. folgende Ziele der allgemeinen Prävention festhalten:

  • Sensibilisierung für die Themen Sucht, sexueller Missbrauch und Gewalt
  • Sensibilisierung für den Zusammenhang von Erziehung und problematischen Verhaltensweisen (z.B. Suchtmittelkonsum, gewaltbereites Verhalten etc.)
  • Bewusstmachung persönlichkeitsstärkender Erziehungshaltungen
  • Förderung der Vernetzung zwischen Erzieherinnen, Lehrerinnen und Eltern
  • Ausbau der Gesundheitsförderung im Kindergarten - bzw. Schulalltag
  • Aufzeigen von Schutzfaktoren gegenüber Suchtverhalten, sexuellem Missbrauch, etc.

Bei der spezifischen Prävention für besonders gefährdete Personengruppen geht es vor allem um folgende Ziele:

  • Schaffung einer Vertrauensbasis mit den betroffenen Personen
  • Aufzeigen von Möglichkeiten der individuellen Verhaltensänderung
  • Aufzeigen von weiteren Hilfsmöglichkeiten und gegebenenfalls Vermittlung an weitere Hilfsinstitutionen (Drogen-, Erziehungsberatungsstelle, Selbsthilfegruppen, etc.)
  • Umgang mit besonders gefährdeten Personengruppen
  • Vermittlung von Konfliktlösungsstrategien etc.

Sowohl die allgemeine als auch die spezifische Prävention arbeiten zielgruppenorientiert, d.h. bei der Zielsetzung und Methodenwahl steht die anzusprechende Zielgruppe (z.B. Kinder, Jugendliche, Eltern) mit ihren jeweiligen Bedürfnissen und Voraussetzungen im Mittelpunkt.

4. Präventionsmobil - Die Realisierung

Exemplarisch für die Realisierung des Konzepts <Präventionsmobil> möchten wir an dieser Stelle das Projekt "Suchtwoche Denkingen" vorstellen:

Es wurde in Kooperation mit der Gemeinde Denkingen; Aids Beratung des Gesundheitsamtes / Landkreis Tuttlingen; Phönix - Verein gegen sexuellen Missbrauch; geriatrische Ärztin des Kreiskrankenhauses Tuttlingen; Kriminalpolizei Tuttlingen; PSB Tuttlingen (biv.); Fachstelle für Suchtprävention und Gesundheitsförderung (biv.) und Drobs Tuttlingen (biv.) durchgeführt.

Aus der Gemeinde Denkingen waren an dem Projekt beteiligt: Gemeindeverwaltung Denkingen, kommunaler Kindergarten, katholischer Kindergarten St. Paul, Grundschule, Jugendpflege, Jugendclub, Erwachsenenbildung, Bibliothek, Seniorenkreis, Bauhof.

Der zeitliche Rahmen des Projektes betrug 5 Tage (14. Mai bis 18. Mai 2001).

Während der gesamten Dauer des Projektes stand das Präventionsmobil an verschiedenen Orten innerhalb der Gemeinde Denkingen. Dies waren der kommunale Kindergarten, der katholische Kindergarten St. Paul und der Platz zwischen Grundschule und Rathaus.

Das Präventionsmobil erfüllte verschiedene zentrale Funktionen:

a) Präventionsmobil als Bibliothek

Im Präventionsmobil sind Medien (z.B. Bücher, Videos, Hörkassetten, Zeitschriften) zu den Präventionsthemen (Süchte, sexueller Missbrauch, Erziehungsfragen etc.) vorhanden. Diese können von den Zielgruppen (Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Lehrerinnen) eingesehen und ausgeliehen werden.

Während der Denkinger Suchtwoche wurde dieses "offene" Angebot verschiedentlich genutzt. So sahen sich Erzieherinnen der beiden Kindergärten die verschiedenen Materialien an. Ebenso machten sich die Jugendreferenten des Kreises, die zur Eröffnungsveranstaltung anwesend waren, kundig. Eltern aus dem Elternkreis (Selbsthilfegruppe - Eltern mit abhängigen Kindern) waren sehr interessiert. Während der Beratungsangebote (siehe Punkt c) wurden die genannten Medien ebenfalls genutzt.

b) Präventionsmobil als Spielmobil

Das Präventionsmobil hält spezifische Spiele und Materialien bereit, um mit den Kindern zum Beispiel einen positiven Umgang mit Konflikten und Ängsten einzuüben oder um Selbstsicherheits- und Selbstbehauptungstraining durchzuführen. Dies geschieht zum Teil mit Kooperations-, Sensibilisierungs- und Wettspielen.

Das Spielmobilangebot wurde von beiden Kindergärten genutzt. Am Dienstag 15.05.01 fand vormittags die "Aktion Spielstraße" vor dem kommunalen Kindergarten statt. Alle Gruppen durften die Spielstraßen Aktionen durchlaufen. Am Mittwoch 16.05.01 wurde ebenfalls vormittags die Spielstraße vor dem katholischen Kindergarten aufgebaut.

c) Präventionsmobil als Beratungsraum

Im Präventionsmobil können Beratungsgespräche mit Eltern, Lehrerinnen, Erzieherinnen und sonstigen Personen geführt werden. Insbesondere bei Gesprächen im Rahmen der spezifischen Prävention z.B. mit Eltern die eine eigene Suchtproblematik aufweisen, bietet das Präventionsmobil gegenüber Räumen im Kindergarten den Vorteil eines "neutralen" Rahmens. Dieser Vorteil senkt die Hemmschwelle und erleichtert so den Kontakt- und Vertrauensaufbau.

Konkret fanden während der "Denkinger Suchtwoche" mehrere Veranstaltungen als Beratungsangebote statt. Am Montagnachmittag 14.05.01 referierte und beriet der Jugendpfleger der Gemeinde Trossingen zum Thema Jugend und Gewalt. Das Angebot wurde hauptsächlich von Denkinger Eltern wahrgenommen.

Die beiden Suchtberatungsstellen öffneten den Wagen für ihr Beratungsangebot am Dienstag 15.05.01 nachmittags für die Eltern des kommunalen Kindergartens.

Für die Eltern des katholischen Kindergartens und sonstige Personen aus diesem Umkreis öffnete der Wagen am Mittwoch 16.05.01 nachmittags. Hier ist eine Firmgruppe zu erwähnen, die sich mit dem Thema Jugend und Alkohol besonders auseinander setzte. Als Medium wurde der Videofilm "Flaschengeist" eingesetzt.

Zwischen Grundschule und Rathaus stand der Bauwagen am 17. und 18 Mai 01. Am Donnerstagnachmittag zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr bot Phönix - Vereine gegen sexuellen Missbrauch Rat und Hilfe an.

Am Freitagvormittag zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr stand die Aidsberaterin des Landkreises Rede und Antwort.

Am Freitagnachmittag konnten Interessierte mit dem Jugendreferenten diskutieren. (Dieser nutzte die ganze Woche um sich bekannt zu machen, da er diese Stelle zum 01. Mai angetreten hatte).

d) Präventionsmobil als Bezugspunkt

Während der Projektwochen dient das Präventionsmobil als wichtiger Bezugspunkt mit hohem Identifikations- und Widererkennungswert für die unterschiedlichen Zielgruppen (Kinder, Eltern, Erzieherinnen, etc.).

Außerhalb des Mobiles fanden folgende Veranstaltungen statt:

  • Offizielle Eröffnung der Suchtwoche und des Präventionsmobile
  • Ausstellung zum Thema im Rathaus
    • Bilder von "Betroffenen"
    • Stellwände mit Informationen vor den beteiligten Einrichtungen und Gruppen
    • Ergebnisse eines Projektes der Grundschule
    • Büchertisch gestaltet von der Bibliothek Denkingen
  • Präventionsangebot Phönix - Verein gegen sexuellen Missbrauch in den Klassen 1 bis 4 der Grundschule
  • Elternabend im kommunalen Kindergarten zur Suchtprävention
  • Frauenfrühstück im katholischen Kindergarten zum Thema Frauen und Sucht "Wenn Frauen aus der Rolle fallen"
  • Gesprächsabend mit Suchtmittelabhängigen Ex-Usern im Jugendtreff
  • Videofilm Einbahnstraße" mit anschließender Diskussion zum Thema Suchtmittelkonsum für die Altersgruppe der 13- bis 15jährigen (Mediensaal Grundschule)
  • Videofilm "Train Spotting" mit anschließender Diskussion für die Altersgruppe der 16-bis 18jährigen.
  • Referat und Diskussion mit dem Seniorenkreis "Medikamentenabhängigkeit im Alter" im Bürgersaal des Rathauses
  • Abschlussdiskussion mit Fachleuten umrahmt durch kabarettistische Einlagen zum Thema

5. Präventionsmobil - Weitere Nutzungsmöglichkeiten

Außerhalb des unter Punkt 4 exemplarisch beschriebenen Rahmens von Projekten an Kindergärten und Schulen sind als weitere Nutzungsmöglichkeiten vorgesehen:

  • Einsatz des Präventionsmobiles bei Aktionen und Projekten in Kooperation mit den Jugendreferaten der Kommunen und des Kreises
  • Einsatz des Präventionsmobiles bei Stadt- bzw. Stadtteilfesten, Honberg-Festival, etc. Hierbei dient es als auffällige Anlaufstelle, um sowohl die allgemeinen als auch die präventiven Angebote der Jugend- und Drogenberatungsstelle einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und bekannt zu machen.
  • Einsatz des Präventionsmobiles bei Ferienprogrammpunkten innerhalb des Landkreises
  • weitere Konzeption in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern

6. Präventionsmobil - Der Bauwagen

Um das Konzept "Präventionsmobil" zu verwirklichen, wurde ein gebrauchter Bauwagen der erforderlichen Größe angeschafft.

Im nächsten Schritt wurde der Bauwagen dann so umgebaut und ausgestattet, dass er als Präventionsmobil eingesetzt werden kann.

Konkret bedeutete dies für den Umbau:

  • Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten
  • Farblich auffälliger Außenanstrich, um eine Signalwirkung zu erzielen und um den Wiedererkennungswert zu erhöhen.
  • Freundliche Gestaltung des Innenraumes (z.B. mittels heller Holzverkleidung)
  • Anbringung von Regalen und Schränken zur Aufbewahrung und Präsentation der Materialien (Bücher, Videos etc.)
  • Einrichtung einer Sitzecke für Beratungsgespräche
  • Installation eines Stromanschlusses z.B. zur Vorführung von Videofilmen, Beleuchtung etc.
  • Installation einer geeigneten Heizmöglichkeit

Um die Umbaukosten so gering wie möglich zu halten und um den Aspekt der lokalen sozialen Vernetzung zu berücksichtigen, wurde der Umbauauftrag an das Trossinger Jugendarbeitslosen-Projekt (TroJa) vergeben. TroJa ist ein Projekt, das vom Arbeitsamt und vom Sozialwerk getragen wird und das jungen Menschen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsstelle neue berufliche Perspektiven eröffnen soll.

Die Umbau- und Ausstattungskosten belaufen sich auf 20 000.- DM. Diese wurden aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert, die vom Landkreis/Landratsamt speziell beantragt wurden.

7. Präventionsmobil - Das Einsatzgebiet

Das Präventionsmobil lässt sich im gesamten Landkreisgebiet einsetzen.
Den Transport zu verschiedenen Einsatzorten übernimmt mittels einer geeigneten Zugmaschine und eines Fahrers der Gemeinde, in der das Präventionsmobil zum Einsatz kommt.

Zu den Zeiten, an denen das Präventionsmobil nicht vor Ort im Einsatz ist, wird es auf kostenlos zur Verfügung gestelltem Gelände der Stadt Tuttlingen abgestellt.

8. Präventionsmobil - Die Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich festhalten, daß dem Präventionsmobil im Rahmen unseres übergreifenden Präventionsmodells eine bedeutende Rolle zukommt und es viele zentrale Funktionen (als Bibliothek, Spielmobil, Beratungsraum, Bezugspunkt siehe Punkt 4) übernehmen könnte.
Somit wird unsere präventive Arbeit insgesamt verbessert und sinnvoll ergänzt. Generell erachten wir es für dringend geboten, daß die gesellschaftlichen Anstrengungen im präventiven Bereich verstärkt werden.
Dies vor allem vor dem Hintergrund einer Zunahme des Suchtmittelkonsums und des gewaltbereiten Verhaltens unter Jugendlichen, sowie des erneuten Anstieg der sog. "Drogentoten".

Das Präventionsmobil ist daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
  • Sensibilisierung für Themen wie sexueller Missbrauch und Gewalt
Gibt es Minimalziele?: 

ja, jeweiliges Projektziel des Einsatzes des Präventionsmobils

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Verwaltung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: Während der Sanierungs- und Ausbauphase des Bauwagens im Rahmen des TroJa Projektes (Trossinger Jugend Arbeitslosen Projekt) wurde mit den Teilnehmern, den Jugendlichen über den Sinn und Zweck des Präventionsmobils diskutiert

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Die Präventionsangebote der Drogenberatung sollten für diese Zielgruppe speziell ausgebaut werden.

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Bevor das Präventionsmobil vor Ort gezogen wird, wird eine Vorbereitungsgruppe aus den teilnehmenden Organisationen gebildet und eine genaue Planung der Aktion vorgenommen

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Disskussions- und Informationsbedürfnis (Jugendliche, junge Erwachsene, Multiplikatoren) Bewegungs-Spiele, Anerkennungsbedürfnis

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Ausbilder / Ausbilderinnen
  • Eltern (Mütter/Väter)
  • Erzieher / Erzieherinnen (Schwerpunkt)
  • Gleichaltrige / Peers
  • Jugendarbeiter / Jugendarbeiterinnen (Schwerpunkt)
  • Lehrer / Lehrerinnen (Schwerpunkt)
  • Sozialarbeiter / Sozialarbeiterinnen
  • Sozialpädagogen / Sozialpädagoginnen (Schwerpunkt)
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Betriebe und Ausbildungsstätten
  • Gesundheitsförderung
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe (Schwerpunkt)
  • Kindergärten und Kindertagesstätten (Schwerpunkt)
  • Schulen (Schwerpunkt)
  • Sonstige Freizeitaktivitäten
  • Sportvereine
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt (federführend)
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • andere Vereine
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Kindergärten / Kindertagesstätten
  • Sonstige
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Fallweise Kooperation im Bedarfsfall
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1999

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    2001

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, Die übergreifende Prävention in die möglichst viel Kooperationspartner vernetzt sind

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    nein

    Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

    Die Präventionseinsatzmöglichkeiten wurden erweitert. Der "Bauwagen" ist mobil und kann somit an viele Plätze gezogen werden.

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    nein

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    nein

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Informationsvermittlung
    • Konzept der Gesundheitsförderung
    • Konzept der Lebenskompetenzförderung
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Gemeinde
    • Protektive Faktoren
    • Risikofaktoren
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    Bücher, Videofilme, ggf. Videokamera, Hörcassetten etc. (Bibliothek); Präventionsspiele (Alles klar, Girls only etc.) Spielstraße, Jonglierspiele etc. (Spielstraße)

    Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

    Seminare für Jugendliche im sportverein (Baust. blv. ) Seminare für Jugendreferenten (geplanter Baustein Drogenberatungsstelle) Schulungen für Erzieherinnen im Kindergarten (Baustein der Kindergartenfachberatung) Seminare für Lehrer (Baustein der Präventionsfachkraft blv.)

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    keine Antwort