Stadtverband Saarbrücken

Typ: 
Landkreis
Einreichende Dienststelle: 
Aktionsgemeinschaft Drogenberatung
Name des Ansprechpartners: 
Dr. Karin Berty
Funktion des Ansprechpartners: 
Mitarbeiterin Arbeitsstelle für Prävention
Straße/Postfach: 
Talstraße 2-6, 66119 Saarbrücken
Bundesland: 
Saarland
Telefon des Ansprechpartners: 
0681 98541018
Telefax des Ansprechpartners: 
0681 854670
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www.regionalverband-saarbruecken.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Sucht hat viele Gesichter", "Stoffwechsel", "Mittendrin" - Ein präventiver Fortbildungsverbund der Arbeitsstelle für Prävention

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die "Arbeitsstelle für Prävention" der "Aktionsgemeinschaft Drogenberatung e.V." in Saarbrücken ist eine Präventions- und Beratungseinrichtung, die sowohl vom Stadtverband Saarbrücken, der Stadt Saarbrücken sowie dem Sozialministerium des Saarlandes getragen wird. Sie nimmt im Auftrag zahlreiche Aufgaben in vielfältigen Institutionen wahr.

Dieser Wettbewerbsbeitrag bezieht sich auf einen Schwerpunkt unserer Arbeit: Die systematische Fort- und Weiterbildung für Multiplikator/innen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit, für Lehrer/innen, für Erziehungsbeistände, Pflegeeltern und Erzieher/innen, wie sie von der Arbeitsstelle für Prävention praktiziert wird, ist uns von keiner weiteren Stelle bundesweit bekannt. Der Vernetzungsgrad, der durch die Methodik wie die Auswahl der Zielgruppen erreicht wird, ist außergewöhnlich hoch.

Durch diese Fortbildungsarbeit erreichen wir, dass gut fortgebildete Lehrer/innen an ihren Schulen suchtpräventiv aktiv werden, Projekte und Programme entwickeln und die Anlaufstellen des Suchthilfesystems kennen. Gut fortgebildete Mitarbeiter/innen aus der Jugendarbeit und anderen sozialen Arbeitsfeldern handeln selbständig suchtpräventiv in ihrem Bereich. Durch entstprechende Fachtagungen werden die unterschiedlichen Zielgruppen miteinander vernetzt. Die Mitarbeiter/innen der Arbeitsstelle Prävention entwickeln Konzepte und Methoden, die den aktuellen

Gegebenheiten angepaßt werden, bringen die Erfahrungen der Beratungsstellenarbeit ein, sind Ansprechpartner und Vernetzungspunkt für die unterschiedlichen Zielgruppen. Die Arbeitsstelle für Prävention ist somit ein Kristalisationspunkt oder Motor, der einen lebendigen, pulsierenden Fortbildungsverbund entstehen läßt und die selbständige Handlungskompetenz in den jeweiligen Arbeitsfelder entwickelt und stetig steigert. Diese Prävention ist zielgruppenspezifisch, langfristig und substanziell und arbeitet vor allem mit den Ressourcen der sozialen Felder. Menschen stehen im Zentrum der Arbeit, sowohl die Professionellen, als auch diejenigen für die sie zuständig sind. "Burn out" wird durch Professionalisierung gemildert, Suchtgefährdung im System besser erkannt und präventiv bearbeitet.

Die praktizierte Art der Fort- und Weiterbildungsbildungsarbeit ist entstanden aus der langjährigen Erfahrung eines Präventionsteams von vier Mitarbeiter/innen, die seit nunmehr 10 Jahren kontinuierlich präventive Konzepte entwickeln und auf die Bedürfnisse der spezifischen Zielgruppen zuschneiden.

Modellhaft hat sich das Saarland zu Beginn der 90er Jahre bereits entschieden Suchtprävention an Schulen fest zu etablieren. Hierfür wurde eigens eine Stelle geschaffen, die zur Hälfte in der lebendigen Beratungsstellenarbeit (Arbeitsstelle für Prävention) eingebunden ist. Zur anderen Hälfte entwickelt sie aus diesem Erfahrungsschatz punktuelle, aber vor allem langfristige Fortbildungen für Lehrer/innen aller Schulformen und führt diese auch selbst durch. Die besagte Fortbildungsarbeit erfolgt in Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien, der saarländischen Lehrerfortbildungsinstitution.

"Stoffwechsel" - Fortbildungsreihe Suchtprävention

für Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen

Seit 1991 werden nun die zweijährigen Fortbildungsreihen "Stoffwechsel" für Lehrer/innen angeboten, die in der Regel einen Tag im Monat als feste Gruppe zusammenarbeiten, die gemeinsam Konzepte entwickeln, sich vernetzen und sich gegenseitig beraten.

Jede dieser nun schon zehn mal durchgeführten Fortbildungsreihen ist anders, umfaßt jedoch folgende Grundbausteine:

  • Wissen zu Sucht und Abhängigkeit
  • legale und illegale Suchtmittel und deren Wirkungen
  • Kennenlernen und Erproben von suchtpräventiven Methoden für den Unterricht in der Schule, Fallarbeit und kollegiale Beratung
  • den Blick auf die eigenen Kompetenzen und die Arbeit an den eigenen Fähigkeiten
  • als Lehrer/in (z.B. Konflikt- und Beziehungsfähigkeit, Grenzen u.ä.)
  • die Gestaltung der Multilikator/innenrolle im System Schule
  • Kennenlernen des Suchthilfesystems im Saarland

Das Spezifische der jeweiligen Kurse entwickelt sich aus den Bedürfnissen und Problemen der Teilnehmer/innen sowie aus der aktuellen Situation der Moden und Szenen der Schüler/innen heraus. So kann es sein, dass ein Kurs einen Schwerpunkt entwickelt im Bereich stoffungebundener Süchte, wie etwa Essstörungen. In einem anderen liegt der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Ecstasy- oder Haschischkonsumenten.

Immer sind die primären Ziele der Suchtprävention zur Persönlichkeitsförderung der Schüler/innen und Lehrer/innen elementar, immer sind Fragen der Gesprächsführung sowie der Haltung zum Gegenüber notwendig zu bearbeiten, um mehr Sicherheit im Umgang mit gefährdeten Schüler/innen zu erlangen.

Im Laufe dieser zehn Jahre ist nun ein differenziertes Fortbildungsangebot entstanden, dessen Herzstück diese Fortbildungsreihe ist. Gleichzeitig werden aber noch weiter ausdifferenzierte Veranstaltungen angeboten, für Lehrer/innen, die in die Suchtprävention hineinschnuppern wollen, die schon sehr lange dabei sind und ein ganz spezielles Angebot brauchen, z.B. über neuere Entwicklungen, oder die bei der Bearbeitung von schwierigen Fällen auch vor Ort in ihrer Schule Unterstützung brauchen.

Mit dieser kontinuierlichen Arbeit sind in vielen saarländischen Schulen selbstständig arbeitende suchtpräventive Teams entstanden, die zwar von uns noch punktuell unterstützt und begleitet werden, aber selbst fachlich auf einem hohen Niveau arbeiten können und damit die suchtpräventiven Ziele von Langfristigkeit und Vernetzung voll erfüllen.

Ergänzend zu diesen eigenen Fortbildungsangeboten kooperiert die "Arbeitsstelle für Prävention" in den letzten Jahren zunehmend mit dem "Lions-Club". Sie intergriert das Lions-Quest-Programm "Erwachsen werden" in das bestehende Fortbildungsangebot. Dies ist ein weiterer Baustein in der Vernetzung von Fortbildung, Prävention und Beratung sowie von Schulen untereinander. Eine absolute Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass die Arbeitsstelle für Prävention in Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien die langfristige Praxisbegleitung für die Lehrer/innen durchführt, welche besonders im Stadtverband aber auch im übrigen Saarland an dem Programm teilgenommen haben und die damit arbeiten.

Ein weiterer Baustein in der Arbeit sind die Seminare für Studentinnen und Studenten des Lehramts an der Universität des Saarlandes und für Referendare.

Der Erfolg dieser Arbeit hat schnell dazu geführt, dass die Fortbildungsprogramme für Lehrer/innen und die entsprechenden Modelle frühzeitig modifiziert und auf die unzähligen Nachfragen und Hilferufe aus dem Bereich der sozialen Arbeit übertragen wurden. So entstand die Fortbildungsreihe "Sucht hat viele Gesichter".

"Sucht hat viele Gesichter"

Fortbildung für MultiplikatorInnen aus sozialen Arbeitsfeldern

Der weiterhin steigende Konsum von Suchtmitteln und Drogen sowie die weite Verbreitung auffälliger Verhaltenssüchte stellen viele soziale Einrichtungen unterschiedlichster Art vor schwer lösbare Probleme. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagieren auf die an sie gestellten Anforderungen oft ratlos, was aber in der Regel nicht an pädagogischer Inkompetenz liegt, sondern in der Natur der Suchtproblematik begründet ist.

In den letzten Jahren wenden sich regelmäßig Einrichtungen aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen mit Anfragen nach präventiven Maßnahmen an uns. Dabei können wir speziell der Flut von Anfragen nach Teamberatung und Teamfortbildung in vielen Fällen nicht mehr gerecht werden, weil unsere Arbeitskapazitäten ausgeschöpft sind. Wir bieten deshalb neben teambezogenen Maßnahmen im Einzelfall kontinuierliche Langzeitfortbildungen für MultiplikatorInnen verschiedener Arbeitsfelder an, die in ihren Inhalten weit über herkömmliche Teamfortbildungen hinausreichen.

Ziel dieser Langzeitfortbildungen ist die dauerhafte Installierung handlungskompetenter "Relais" in zunehmend mehr Einrichtungen, die mit uns kooperieren, um dem Thema "Sucht" mit seinen vielen Gesichtern adäquat begegnen zu können. Über diesen Weg entstand innerhalb der letzten 10 Jahre eine intensive Vernetzung mit zahlreichen sozialen Einrichtungen unterschiedlicher Träger. Über diese Schiene funktioniert auch die Verbindung von Primärprävention, sekundärpräventiver Beratung und schließlich ambulanter Therapie sowie Vermittlung in stationäre Einrichtungen.

Die seit 10 Jahren jährlich neu ausgeschriebene Fortbildung umfaßt jeweils 10 Tagesseminare von September eines Jahres bis Juni des darauf folgenden Kalenderjahres, jeweils 9.00 - 16.00 Uhr.

Da Sucht eine Beziehungskrankheit ist, beinhaltet die Fortbildung neben dem grundlegenden Basiswissen auch die entscheidende Arbeit auf der Persönlichkeitsebene. Wir legen daher Wert auf Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Fallsituationen aus der eigenen beruflichen Praxis, um die Dynamik der Sucht wirklich verstehen zu können.

Die Verlaufsplanung folgt in der Regel den nachstehenden Inhalten:

1. Modul

  • Kennenlern- und Findungsphase
  • Einstieg ins Thema
  • Methodik und Organisation

2. Modul

  • Basiswissen zum Thema
  • legale/illegale Suchtstoffe, Verhaltenssüchte
  • Suchtbegriff / Ursachenmodell

3. Modul

  • Besuch einer 1. Saarländischen Suchthilfeeinrichtung

4. Modul

  • Sucht im Arbeitsfeld
  • Eigen- und Fremderwartungen an die Person
  • Konflikte und Widersprüche im Arbeitsfeld
  • Kompetenzen und Grenzen

5. Modul

  • Jugendliche und ihr Umgang mit Suchtmitteln
  • Entwicklungsphasen, -schritte, -anforderungen
  • Erstgespräch und Gesprächsführung

6. Modul

  • Umgang mit eigenen Suchtstrukturen
  • Co-Abhängigkeit

7. Modul

  • Das Saarländische Drogenhilfesystem
  • Besuch einer 2. Suchthilfeeinrichtung

8. Modul

  • Umgang mit Selbständigkeit und Abhängigkeit
  • Konsequenzen für die Arbeitspraxis
  • Fallarbeit

9. Modul

  • Geschlechtsspezifisches Suchtverhalten
  • Männlich - Weiblich

10. Modul

  • Projektentwicklung
  • Trennung und Abschied

Diese inhaltliche Planung ist nicht unumstößlich. Sie wird bei Bedarf jeweils an die Erfordernisse der Fortbildungsgruppe angepaßt. Auf Grund der großen Nachfrage nach der Fortbildung laufen seit 5 Jahren regelmäßig zwei Kurse parallel, die jeweils von einem Mitarbeiter der Arbeitsstelle Prävention geleitet werden. Auch dadurch können sich schwerpunktmäßige Verschiebungen ergeben.

Die Ausschreibung wendet sich an Einzelpersonen aus Einrichtungen sowie vollständige Kleinteams.

Die Fortbildung stößt bis heute bei allen Arbeitgebern auf eine so hohe Akzeptanz, daß es mit den Teilnahmegenehmigungen für die interessierten MitarbeiterInnen noch nie Schwierigkeiten gab.

Bis heute (Stand Dezember 2001) haben etwa 250 Personen an einem der Kurse "Sucht hat viele Gesichter" teil genommen, darunter auch 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen luxemburgischer Kooperationspartner, mit denen die Aktionsgemeinschaft Drogenberatung e.V. seit Jahren vernetzt ist, zum Teil über die politische Kooperation der Bad-Mondorfer-Gruppe.

"Mittendrin - Sucht- und Drogenprobleme in betreuten Familien"

Eine Langzeitfortbildung für Erziehungsbeistände

Die Institutionalisierung der Fort- und Weiterbildungsangebote der Arbeitstelle für Prävention wird komplettiert durch eine Langzeitfortbildung für Erziehungsbeistände. Letztere umfaßt den gleichen Zeitrahmen und ähnliche Inhalte wie die Multiplikatorenfortbildung "Sucht hat viele Gesichter". Eine spezifische Anpassung an die Bedürfnisse der Zielgruppe erfolgt jedoch dadurch, daß die konkrete Fallarbeit und die Supervision hier höher gewichtet werden.

Analog hierzu wird ab 2002 eine Fortbildungsreihe für Pflegeeltern gestartet. Beide Fortbildungen erfolgen in enger Kooperation mit dem Jugendamt des Stadtverbandes Saarbrücken.

Einige Male wurde auch für Erzieher/innen ein gesondertes Angebot durchgeführt.

Das substantielle Fort- und Weiterbildungsangebot der Arbeitsstelle für Prävention hat dazu geführt, dass im Stadtverband Saarbrücken sowie im übrigen Saarland ein Fortbildungs-Verbundsystem installiert ist. Jeder kann ein für sich passendes Angebot wahrnehmen. Darüber hinaus ist ein Aufmerksamkeits- und Informationsniveau im sozialen Netz entstanden, das auf ungewöhnlich hohem Niveau liegt und immer noch weiter ansteigt. Eine beständig wachsende Zahl von Fachkräften aus dem Bereich der sozialen Arbeit und der Schule erhält eine substanzielle suchtpräventive Qualifizierung sowie eine direkte Verbesserung ihrer Handlungsfähigkeit.

Jährlich einmal werden alle unterschiedlichen Zielgruppen von der Arbeitsstelle Prävention für ein Tagesseminar zusammen geführt. Unter dem Oberthema "Was sucht der Mensch" und einem jährlich wechselnden Leitthema wird regelmäßig eine bereits traditionelle Tagung durchgeführt, die sich reger Nachfrage erfreut.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
  • Multiplikatoren in Fort- und Weiterbildung so zu qualifizieren, dass sie diese Ziele selbstständig bearbeiten können in ihrer Institution mit ihrer Zielgruppe
Gibt es Minimalziele?: 

ja, Bereitstellung von Information und Wissen, damit angemessene Entscheidungen getroffen werden können

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Arbeitsstelle für Prävention der "Aktionsgemeinschaft Drogenberatung"
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

keine Antwort

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

- der Problemdruck in den jeweiligen Arbeitsfeldern - Prävention- und Handlungswissen systematisch und substantiell zur Verfügung zu stellen - die suchtpräventive Kompetenz in den Institutionen selbst zu erhöhen

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

- die Nachfrage ist groß - Ausschreibungen in Fortbildungsprogrammen - Verzahnung mit Fortbildungsinstituten und -trägern

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

- wissensgrundlage schaffen - Beurteilungskompetenz erhöhrn - Handlungsfähigkeit erhöhen - Methodenkompetenz erhöhen - Schlüsselqualifikationen erhöhen für die Suchtprävention

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Erzieher / Erzieherinnen (Schwerpunkt)
  • Erziehungsbeistände
  • Jugendarbeiter / Jugendarbeiterinnen
  • Lehrer / Lehrerinnen
  • Pflegeeltern
  • Sozialarbeiter / Sozialarbeiterinnen (Schwerpunkt)
  • Sozialpädagogen / Sozialpädagoginnen
  • Studentinnen / Studenten
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Betriebe und Ausbildungsstätten
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe (Schwerpunkt)
  • Kindergärten und Kindertagesstätten
  • Schulen (Schwerpunkt)
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Arbeitsstelle für Prävention der Aktionsgemeinschaft Drogenberatung
  • Jugendamt
  • Sozialamt (federführend)
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • Freie Träger
  • Private Spender / Sponsoren
  • Sonstige
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
  • Land
Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1885

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    1991

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    wahrscheinlich gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, die permanente Ausrichtung auf die Bedarfe der Zielgruppen und Entwicklungen bringt eine ständige Aktualisierung und Erneuerung der Konzepte, Inhalte und Methoden mit sich

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    ja, z.B. die Erziehungsbeistände, Pflegeeltern

    Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

    - die ständige Verzahnung und Wissensverdichtung der MultiplikatorInnen - die konzeptionelle Verzahnung primär- und sekundärpräventiver Ansätze

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    ja,

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    nein

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Förderung von Alternativen zum Substanzmissbrauch
    • Informationsvermittlung
    • Konzept der Gesundheitsförderung
    • Konzept der Lebenskompetenzförderung
    • Konzept des sozialen Lernens
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Gemeinde, Vernetzung, durch die Fortbildung entwickeln die Teilnehmer in der Schule vor Ort selbständige Aktivitäten in unterschiedlicher Form (z.B. Elternabende, Schulfeste, Projektwochen etc.
    • Protektive Faktoren
    • Risikofaktoren
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    -Bücher, Plakate, Filme, Unterrichtsmaterialien, Broschüren -selbsterstellte Arbeitsmaterialien, - Artikel, Fachpublikationen -Spiele, Bilder, Naturmaterialien, Farben etc.

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    ja, 3 Jahre und mehr

    Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

    100