Sigmaringen

Typ: 
Landkreis
Einreichende Dienststelle: 
Antonstraße 20
Name des Ansprechpartners: 
Dietmar Unterricker
Funktion des Ansprechpartners: 
Kreisjugendreferent
Straße/Postfach: 
Landkreis Sigmaringen; Leopoldstraße 4; 72488 Sigmaringen
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Telefon des Ansprechpartners: 
07571645332
Telefax des Ansprechpartners: 
07571645344
E-Mail des Ansprechpartners: 
Dietmar.Unterricker@lrasig.de
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www.landratsamt-sigmaringen.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Kinder- und Jugendagentur im Landkreis Sigmaringen

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Rahmenkonzeption für die Kinder- und Jugendagentur Ju-max

Logo der Kinder- und Jugendagentur ju-max

Stand: August 2001

Logo der Jugendinitiative Baden-Württemberg

© Landratsamt Sigmaringen, Kreisjugendamt, Leopoldstr. 4, 72488 Sigmaringen

Vervielfältigung und Nutzung des Konzepts nur mit Einwilligung des Kreisjugendamtes Sigmaringen

1 Ausgangslage

Die Frage der Weiterentwicklung von präventiven Jugendhilfemaßnahmen im Landkreis Sigmaringen veranlasste das Sachgebiet Planung und Prävention` des Kreisjugendamtes zur Entwicklung des Konzepts einer Kinder- und Jugendagentur. Es gibt damit eine Antwort auf die Handlungsempfehlungen der Jugendenquêtekommission des Landtags von Baden-Württemberg. Eine dieser Handlungsempfehlungen war die zur Gründung einer Jugendagentur (Arbeitsschwerpunkte: Unterstützung benachteiligter Jugendlicher am Übergang Schule-Beruf, Bündelung jugendbezogener Informationsangebote, Förderung innovativer Kooperationsmaßnahmen, Herstellung von Kontaktmöglichkeiten zwischen Partnern aus verschiedenen Bereichen), auf die hier nun Bezug genommen wird.

Das Konzept zur Kinder- und Jugendagentur im Landkreis Sigmaringen hat zum Ziel, ein übergreifendes präventives Angebot zu schaffen, das die vorhandenen Jugendhilfeangebote bündelt und den Kindern und Jugendlichen im Landkreis zielgerichtete Orientierung über vorhandene Maßnahmen im Landkreis verschafft und vorhandene Lücken im präventiven Angebot füllt. Das Konzept wird erstmals von allen freien Trägern der Jugendhilfe im Landkreis Sigmaringen ausgestaltet und praktisch umgesetzt. Im Vordergrund steht die wachsende Nachfrage der Städte und Gemeinden nach flexiblen ambulanten Jugendhilfemaßnahmen und wirksamer Prävention.

2 Kinder- und Jugendagentur im Landkreis Sigmaringen

Die Kinder- und Jugendagentur ist vorrangig eine Agentur im Sinne der Vermittlung. Sie stellt Informationen für Kinder und Jugendliche im Landkreis Sigmaringen bereit und vermittelt geeignete Angebote. Darüberhinaus führt sie als freier Träger der Jugendhilfe eigene Angebote mit verschiedenen Zielgruppen durch.

Das folgende Schaubild stellt den Aufbau der Kinder- und Jugendagentur mit seinen drei Bereichen dar. Die genaue Beschreibung der Arbeitsfelder wird auf den folgenden Seiten ausgeführt. Die Kinder- und Jugendagentur erhält den Namen „ju-max.de“, der gleichzeitig Internetadresse ist. Dadurch ergibt sich eine hoher Wiedererkennungswert und damit eine höhere Akzeptanz bei Kindern und Jugendlichen.

Ju-max beinhaltet im Wesentlichen die Bereiche

  • Informationen für Jugendliche über die Homepage
  • Soziale Gruppenarbeit
  • Krisenintervention für Gruppen
  • Jugendbildungsangebote
  • Soziale Trainingskurse
  • Jugendberatung via Internet
2.1 Internatzentrale (ju-max)

ju-max bietet als Teilbereich der Kinder- und Jugendagentur eine kreisweite Jugendseite im www. Sie beinhaltet eine Internetberatungsstelle für Kinder- und Jugendprobleme (Schwerpunkte: Suchtprävention, Schuldenprävention, Schulprobleme etc.) in Kombination mit einer persönlichen Beratung zur Orientierung Jugendlicher in den Berufsfeldern mit dem Schwerpunkt Übergang Schule-Beruf.

ju-max stellt eine wichtige Schnittstelle für den Zugang Jugendlicher zu den im Landkreis vorhandenen Jugendhilfeangeboten dar.

Die im Schaubild aufgezeigten lokalen Jugendagenturen (ähnlich wie Internetcafés) sollen unter vorgegebenen Qualitätskriterien in interessierten Städten oder Gemeinden eingerichtet werden. Sie sind eng in das im Landkreis entstehende Verbundsystem eingebunden und bilden die Verbindung der kreisweiten Jugendagentur mit den Kindern und Jugendlichen bzw. bilden die Rückkoppelung für deren Bedürfnisse. Lokale Jugendagenturen beinhalten einen Internetzugang und Personal als persönliche Ansprechpartner. Diese lokalen Jugendagenturen können flexibel in Schulen, Sportstätten, Bibliotheken, Bildungszentren, vorhandenen Jugendhäusern oder anderen städtischen oder gemeindenahen Einrichtungen installiert werden. Ziel ist ein im Landkreis vernetztes präventives Jugendhilfeangebot, das mit geringem finanziellen Einsatz von jeder Gemeinde genutzt und umgesetzt werden kann. Als von Jugendlichen selbstverwaltete Variante der Jugendagenturen ist auch die Einrichtung von "Internettreffs" möglich, die von Ju-max betreut werden. Voraussetzung hierbei ist eine ausreichende Anzahl von interessierten Jugendlichen und die Unterstützung der jeweiligen Gemeinde.

Vernetzung und Infovergabe:

Die Daten aller vorhandenen Hilfsmöglichkeiten, Jugendkulturangebote und die der jugendrelevanten Verbände und Vereine im Landkreis müssen jederzeit aktuell über das Internet abrufbar sein. Da sich Jugendliche vorrangig für Ihre Freizeitgestaltung interessieren, wird auf der ju-max-Homepage ein attraktives Angebot mit einer Mischung aus aktuellen Informationen, Wettbewerben, Hausaufgabenhilfen, Linksammlung etc. erstellt, zu der der Bereich „Hilfsangebote“ hinzugefügt wird.

2.2 Mobiler präventiver Dienst:

Der mobile präventive Dienst arbeitet projektbezogen und ist flexibel im gesamten Landkreis Sigmaringen einsetzbar ist. Schwerpunkt ist die sozialpädagogische Arbeit mit Gruppen mit dem Ziel der Vermittlung Sozialer Kompetenz (Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, wie Verlässlichkeit, Umgang mit Streitsituationen, Umgang mit Sucht und Gewalt, etc.) sowie die Arbeit im Jugendbildungsbereich zu den aktuellen Themen (Schulden, Sexualität, Sucht, Gewalt...). Auftraggeber und Kooperationspartner ist überwiegend das Jugendamt. Aber auch Gemeinden, Schulen, Vereine oder Verbände, die offene Jugendarbeit oder Cliquen von Jugendlichen können auf das Angebot zurückgreifen.

Arbeit mit Jugendcliquen in kreisangehörigen Gemeinden

Beispiel:
Die Gemeinde XY sieht sich mit problematischen Tendenzen ihrer Jugendlichen konfrontiert. Sie bittet um schnelle, qualitativ hochwertige und zeitlich befristete Hilfe.

Ein/e Verwaltungsmitarbeiter/in der Gemeinde tritt mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des mobilen präventiven Dienstes der Kinder- und Jugendagentur in Kontakt und erarbeitet mögliche Vorgehensweisen einer ambulanten Problemlösung.

Sind die Vereinbarungen getroffen, wird gemeinsam mit den Jugendlichen (z. B. in Form eines Jugendhearings) der Bedarf und die weitere Vorgehensweise vor Ort geklärt. Der mobile präventive Dienst erarbeitet nun auf den Bedarf der Gemeinde und die Bedürfnisse der Jugendlichen bezogen ein Konzept zur Durchführung einer zeitlich begrenzten Trainingseinheit zur Vermittlung sozialer Kompetenz und zum Umgang mit Konfliktsituationen in einer Gruppe.

Die Dauer des Projekts hängt vom Aushandlungsprozess ab, sollte jedoch nicht länger als ein halbes Jahr betragen. Dauer und Inhalte der Maßnahme werden vertraglich mit der Gemeinde und den Jugendlichen fixiert.

Serviceleistung des mobilen präventiven Dienstes ist, vor Beginn der Maßnahme diese Vereinbarungen in einer Konzeption zu fixieren und der Gemeinde auszuhändigen.

Nach Beendigung der Maßnahme wird mit der Gemeinde und den Jugendlichen ein Resümee gezogen und in einem Abschlussbericht niedergeschrieben, der beiden "Parteien" ausgehändigt wird.

Krisenintervention in Schulklassen:

Beispiel 1:
Die Schule XY meldet an, dass ein Großteil der SchülerInnen der Klasse 6a durch ihr unmögliches Verhalten auffallen und die oder der KlassenlehrerIn nicht mehr in der Lage ist einen normalen Unterricht durchzuführen.

Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des mobilen präventiven Dienstes erörtert in der Schule den Bedarf der Lehrer und den der Schüler. Mit dem Ziel die Klassensituation zu verbessern sowie der Lehrerin neue Handlungsansätze zu unterbreiten wird mit der Klasse ein zeitlich begrenztes Projekt möglicherweise mit erlebnispädagogischen Ansätzen und Ansätzen eines Sozialen Kompetenztrainings durchgeführt. Die Fixierung einer Konzeption, sowie eines Abschlussberichtes ist wiederum Grundbedingung und gehört zur Serviceleistung des mobilen präventiven Dienstes der Kinder- und Jugendagentur dazu.

Beispiel 2:
Der Klassenlehrer der Klasse 9 einer Hauptschule stellt im neuen Schuljahr fest, dass trotz des Punktes „Orientierung in den Berufsfeldern“, der im Lehrplan schon mit Beginn der Klasse 8 verankert ist und mehreren Besuchen des Berufsinformationszentrums mit seinen Schülern, 70% nicht wissen, wie man sich richtig bewirbt und was sonst noch bei der Jobsuche relevant ist.
Er wendet sich an das Büro der Kinder- und Jugendagentur. Diese stellt in Absprache mit dem Kreisjugendamt den Bedarf fest und leitet eine Maßnahme des mobilen präventiven Dienstes ein.
Eine Möglichkeit ist die Durchführung eines Bewerbertrainings auf gruppendynamischer Grundlage. Dauer: Drei Tage, effizient, kurz, gut und motivierend für Schüler und Lehrer (Konzept liegt bereits vor).

Arbeit mit Ausbildungsstätten/Azubis (Beispiel):

Beispiel:
Ausbildungsmeister Maier stellt fest, dass seine fünf Industriemechanikerlehrlinge zunehmend die Faulheit plagt. Sie kommen zu spät zur Arbeit, folgen seinen Anweisungen nur unter mehrfacher Ermahnung und ihre Leistungen in der Berufsschule lassen, obwohl sie alle einen guten Schulabschluss haben, langsam aber sicher nach. Vor kurzem stellte er einen massiven Streit zwischen zwei der fünf Azubis fest, in dem der eine den anderen mit einem Schraubenzieher bedrohte. Meister Maier wendet sich an seinen Geschäftsführer und bittet um Rat.
Dieser setzt sich mit einem Mitarbeiter des mobilen präventiven Dienstes der Kinder- und Jugendagentur in Verbindung.

Dieses plakative aber nicht unrealistische Beispiel könnte eine ähnliche Vorgehensweise, wie die Arbeit mit Schulklassen, zur Folge haben. Entweder kann hier im Bereich einer Krisenintervention oder im Bereich der Motivation, also der Lebensplanung sozialpädagogisch gearbeitet werden. Konzepte auch hierzu liegen bereits vor.

Diese Form des Angebotes ist auch bei Vereinen und Verbänden oder in selbst organisierten Treffen Jugendlichen möglich.

Soziale Gruppenarbeit:
Die Durchführung der Sozialen Gruppenarbeit im Landkreis Sigmaringen wird durch den Sozialen Dienst des Landkreises an die Kinder- und Jugendagentur in enger Kooperation vergeben. Das zugrunde liegende Konzept ist intensiv und qualitativ hochwertig.

Soziale Trainingskurse:
Die Durchführung der Sozialen Trainingskurse wird vom Jugendgerichtshelfer des Kreisjugendamtes an die Kinder- und Jugendagentur (Mobiler-Präventiver-Dienst) vergeben. Ju-max organisiert den Kurs und führt ihn mit Honorarkräften durch.

2.4 Ort/Räumlichkeiten

Die Kinder- und Jugendagentur muss als Ganzes (Teilbereiche 1-3), möglichst in einem Haus in zentraler Lage im Landkreis Sigmaringen untergebracht werden, um für die Kooperationspartner gut erreichbar zu sein, und um lange Wege zu vermeiden. Diese Lage wurde in Sigmaringen, Antonstraße 20 gefunden.

3 Personal

Der anfängliche Personalstand liegt bei 3,25 Personalstellen, vor allem im Sozialpädagogischen Bereich.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
Gibt es Minimalziele?: 

nein

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Verwaltung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: Beim Aufbau der lokalen Jugendagenturen werden i.d.R. Jugendbefragungen und ggfs. Jugendhearings durchgeführt.

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Aufgrund des präventiven Ansatzes muss möglichst frühzeitig angesetzt werden. Allerdings darf auch die Zielgruppe der akut gefährdeten Jugendlichen nicht aus dem Auge verloren werden. Deshalb soll hier eine niedrigschwellige Beratungsmöglichkeit und eine vernetzte Hilfe- bzw. Präventionsstruktur aufgebaut werden.

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Die Beteiligung setzt an den Interessen der Jugendlichen selbst an: In Befragungen werden die Bedürfnisse Jugendlicher im jew. Lebensumfeld ermittelt und mit Beteili-gung der Jugendlichen entwickelt und umgesetzt. Im Bereich des Internetangebotes können sich Jugendliche über die Homepage (Veröffentlichung eigener Angebote/Veranstaltungen, Suche/Biete etc.) mit einbringen.

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

An den altersgemäßen Bedürfnissen, sich zu treffen, sich auszutauschen, unter sich zu sein. Aber auch an dem Interesse, "an der großen weiten Welt" beteiligt zu sein, mitreden zu können.

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
    Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

    nein

    Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
    • Jugendarbeit und Jugendhilfe (Schwerpunkt)
    • Musikszenen und Jugendkultur
    • Sonstige Freizeitaktivitäten
    • Sportvereine
    Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
    • Jugendamt (federführend)
    Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
    • andere Vereine
    • Betriebe / Ausbildungsstätten
    • Freie Träger
    • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
    • Kirchliche Einrichtungen
    • Krankenkassen
    • Polizei
    • Schule
    • Sportvereine
    Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    • Gemeinden im Landkreis
    • Land
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Fallweise Kooperation im Bedarfsfall
    • Projektgruppe
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    2001

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    2001

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    wahrscheinlich gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, Starke Vernetzung der bestehenden Angebote, Entwicklung von neuen Angeboten in Koope-ration und am Bedarf mit den Beteiligten Vorort

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    ja, Über die Möglickeiten der lokalen Jugendagenturen und Internettreffs werden auch Jugendliche angesprochen, die sonst gar nicht erreicht werden können. Über das Internetangebot werden ebenfalls Jugendliche erreicht, die über bisherige Konzepte so nicht erreicht werden können.

    Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

    Erstmalig wird die Prävention als wichtiger neuer Bereich von vielen freien Trägern und von den Städten und Gemeinden im Landkreis gesehen. Durch die Breite des Ansatzes werden große Teile der Jugendlichen erreicht. Damit wird die Prävention zu einem neuen attraktiven Bereich in der Jugendhilfe, in dem sich die freien Träger neue Tätigkeitsfelder erschließen können und die Gemeinden ihre Attraktivität für die Kinder und Jugendlichen erhöhen können.

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    ja, 1992

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    nein

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Förderung von Alternativen zum Substanzmissbrauch
    • Informationsvermittlung
    • Konzept der Lebenskompetenzförderung
    • Schaffung eines attraktiven Lebensumfeldes
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Gemeinde, Aufbau u. Stärkung von Netzwerken, niedrigschwellige Angebote
    • Protektive Faktoren
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    Computernetzwerke als Zugang zum Internet und den Angeboten der kreisweiten Ju-gendagentur ju-max, Homepage ju-max

    Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

    PC-Schulungen, Juleica-Ausbildung für die Betreuung der Internettreffs

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    ja, bis zu 3 Jahre