Rüsselsheim

Typ: 
kreisangehörige Stadt/Gemeinde
Einreichende Dienststelle: 
Jugendbildungswerk
Name des Ansprechpartners: 
Petra Reichert
Funktion des Ansprechpartners: 
Jugendbildungsreferentin
Straße/Postfach: 
Frankfurter Straße 12; 65428 Rüsselsheim
Postleitzahl: 
65428
Bundesland: 
Hessen
Telefon des Ansprechpartners: 
06142832108
Telefax des Ansprechpartners: 
06142382110
E-Mail des Ansprechpartners: 
jbwreferentin@ruesselsheim.de
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www.stadt-ruesselsheim.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Leben lernen macht Schule. Ein langfristiges und kontinuierliches Projekt zur Suchtprävention an einer Rüsselsheimer Haupt- und Realschule

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Keine Beschreibung vorhanden; der Fragebogen wurde ohne Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags eingereicht.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
Gibt es Minimalziele?: 

ja, Suchtprävention soll Thema an der Schule werden

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Verwaltung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: Auswertung der Ergebnisse von Fragebogen bei einem vorausgegangenen Projekt

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

- Lehrkräfte, Schulleitung und Eltern hatten Bedarf angemeldet - Befragung bei den Kindern und Jugendlichen ergab den Wunsch nach einem sol-chen Projekt (Wunsch: Beginn ab Klasse 5; häufigere Projekttage; Seminare)

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

- Themensammlung zu Beginn des Schuljahres mit den Kindern und Jugendlichen - Feed-Back bei den Projekttagen - Auswertungsbögen - Teile der Projekttage gestalten Kinder und Jugendliche selbst

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

je nach Altersgruppe unterschiedlich

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Eltern (Mütter/Väter)
  • Fachöffentlichkeit
  • Lehrer / Lehrerinnen (Schwerpunkt)
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Gesundheitsförderung
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe
  • Schulen (Schwerpunkt)
  • Sonstige Freizeitaktivitäten
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Jugendamt (federführend)
  • Projekt "Öffnung von Schule"
  • Schulverwaltungsamt
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Krankenkassen
  • Private Spender / Sponsoren
  • Schule
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
      In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

      1998

      Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

      1999

      Dabei Handelt es sich nach der Konzeption um ein:: 

      Projekt zieht sich wie ein Roter Faden durch die Schule Projekttage im Rahmen von Suchtprävention sollen in allen Klassen und in jeder Jahr-gangsstufe (5. bis 10. Klasse) der Schule angeboten werden, soweit die LehrerInnen und SchülerInnen dies wünschen und zur Mitarbeit in dem Projekt bereit sind.

      Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

      wahrscheinlich gesichert

      Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

      ja, Projekte zur Suchtprävention sind i.d.R. Reaktionen auf Drogen-Vorfälle an der Schule o-der in deren Umfeld. Sie sind eher Eintagsfliegen, d.h. einzelne Projekttage meist mit einem suchtmittelspezifischen Bezug werden angeboten, ohne in einem festen Kontext in der Schule verankert zu sein. Leben lernen macht Schule ist aus dem Wunsch von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern entstanden. Es ist kein einmaliges Hightlight, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch den Alltag an der Schule. Es gibt nicht die eine Drogenfachkraft im Kollegium, der alle Problemfälle zugeschoben wer-den. Schulleitung und das gesamte Kollegium sind verantwortlich und beteiligt. Es gibt kein starres Programm, sondern die Gestaltung des Projektes wird an den Bedürfnissen der Beteiligten ausgerichtet

      Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

      ja, Suchtprävention an Schulen (auch an der Projektschule) bislang nur ein punktuelles Angebot. In dieser Form und in diesem Umfang wurden SchülerInnen bislang nicht angesprochen

      Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

      Intensivierung der Zusammenarbeit von Schule, Jugend- und Drogenberatung, Jugendbildungswerk Anregung für andere Schulen

      Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

      nein

      Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

      ja, Umfrage zu präventiven Angeboten im Kreis Groß-Gerau und SchülerInnenbefragung ergab gleichzeitig Mangel und Bedarf an frühzeitig ansetzenden, langfristigen und kontinuierlichen Projekten zur Prävention

      Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
      • Konzept der Lebenskompetenzförderung
      • Konzept des sozialen Lernens
      Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
      • Protektive Faktoren
      Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

      Sehr vielfältig und unterschiedlich: u.a. Medienpädagogik, Theaterpädagogik, Erlebnis-pädagogik . . .

      Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

      Was ist Sucht und wie entsteht sie? Ziele und Methoden der Suchtprävention Vom Genuss zum Suchtmittel Entwicklungspsychologie u.a.m. bei Bedarf

      Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

      ja, 3 Jahre und mehr

      Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

      189