Rhein-Neckar-Kreis

Typ: 
Landkreis
Einreichende Dienststelle: 
Jugendamt
Name des Ansprechpartners: 
Ulrich Wehrmann
Funktion des Ansprechpartners: 
Kommunaler Suchtbeauftragter
Straße/Postfach: 
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis; Kurfürstenanlage 38-40; 69115 Heidelberg
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Telefon des Ansprechpartners: 
06221522513
Telefax des Ansprechpartners: 
06221522530
E-Mail des Ansprechpartners: 
Ulrich.Wehrmann@Rhein-Neckar-Kreis.de
Internetadresse der Kommune: 
http://www.rhein-neckar-kreis.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Eltern und andere Experten im Gespräch"

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Initiative "Eltern und andere Experten im Gespräch" ist eine Initiative zur Förderung der Erziehungsbalance in Familien. Da Suchtprävention möglichst frühzeitig einsetzen muss, um langfristig erfolgreich zu sein, wendet sich die Initiative an Eltern, deren Kinder den Kindergarten besuchen. "Eltern und andere Experten im Gespräch"

Warum?

Weil Eltern einen immer höheren Bedarf an Orientierungshilfen im Umgang mit schwierigen Alltags- und Erziehungsfragen haben und unsere Erfahrungen aus bisher über 300 Veranstaltungen zeigen, dass der Kindergarten die ideale Institution ist, über die unprätentiös Erziehungshilfen in die Familien getragen werden können.

Weshalb?

Suchtprophylaxe heute heißt nicht nur über Drogen zu sprechen, sondern frühzeitig, d.h. bereits im Kindergartenalter, die Lebensbewältigungsstrategien (life skills) von Kindern zu fördern. Eltern und andere Experten im Gespräch will Eltern darin unterstützen.

Wo?

Die Veranstaltungen im Rahmen der Initiative finden in der Regel in den jeweiligen Kindergärten statt. Mitunter kommt es auch zu Kooperationen unterschiedlicher Einrichtungen, das reduziert Kosten und fördert den fachlichen Austausch

Wer?

Die Koordinationsstelle für Suchtprophylaxe des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis, Jugendamt verfügt über einen großen Referentinnen/Referentenpool. Alle Referentinnen/Referenten sind uns bekannt und haben sich in zahlreichen Veranstaltungen bewährt

Wie?

Wenn eine Einrichtung Interesse an einer Veranstaltung hat, ruft sie bei uns an - wir vermitteln dann den Referent/Referentin zum Thema, stellen Plakate, Presseankündigung etc. zur Verfügung und beraten auch in finanziellen Fragen. Alle Veranstaltungen werden mittels standardisierter Fragebögen evaluiert.

Was?

Mögliche Themen von Veranstaltungen im Rahmen von "Eltern und andere Experten im Gespräch"

  • ....denn sie wissen nicht was sie suchen - Erziehung zwischen On und Offline
  • Suchtvorbeugung in der Familie - zwischen Spaßgesellschaft und der Suche nach Erziehungsbalance
  • Wenn Eltern zu sehr lieben
  • Stressmanagement für Familienmanagerinnen
  • Kommunikationskultur in der Familie fördern - aber wie?
  • Warum Huckleberry Fin nicht süchtig wurde
  • etc.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
Gibt es Minimalziele?: 

ja, Gute Evaluationsergebnisse

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Verwaltung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

keine Antwort

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema - unter anderem: -Expertise zur Primärprävention (BzgA) -Schutz oder Risiko? Familienumwelten im Spiegel der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern (BzgA)

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

-die gesamte Initiative erscheint in einem einheitlichen Design (s. Anlage) -Intensive Pressearbeit

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Eltern benötigen Orientierungshilfen zur Entwicklung einer kreativen Erziehungsbalance in der Familie

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Eltern (Mütter/Väter) (Schwerpunkt)
  • Erzieher / Erzieherinnen
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Kindergärten und Kindertagesstätten (Schwerpunkt)
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Jugendamt (federführend)
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • Ärzteschaft
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Kindergärten / Kindertagesstätten
  • Krankenkassen
  • Sonstige
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Projektgruppe
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1997

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    1998

    Dabei Handelt es sich nach der Konzeption um ein:: 

    Bisher haben innerhalb der Initiative über 300 Veranstaltungen stattgefunden

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, Initiierung einer Veranstaltungsreihe für Eltern, deren Kinder den Kindergarten besuchen. Bisher wurde häufig veranstaltungen für Schulen organisiert, hier ergab sich in den letzten Jahren eine Schwerpunktverlagerung.

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    ja, Wie bereits ausgeführt, werden mit der Initiative vor allem Eltern von Kindern im Kindergartenalter angesprochen.

    Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

    Das Projekt wird systematisch evaluiert. Im Rahmen der "Schwetzinger Studie"...

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    ja,

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    keine Antwort

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Konzept der Lebenskompetenzförderung
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Protektive Faktoren
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    Materialien und Medien der BzgA, der DHS und andere Veröffentlichungen beispielsweise des Deutschen Jugendinstitutes

    Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

    Elternabende/Elternseminare

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    nein