Ravensburg

Typ: 
Landkreis
Name des Ansprechpartners: 
Gburek, Roland
Funktion des Ansprechpartners: 
Kommunaler Suchtbeauftragter
Straße/Postfach: 
Franz Stapf Straße 8, Ravensburg
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Telefon des Ansprechpartners: 
0751 85445
Telefax des Ansprechpartners: 
0751 85668
E-Mail des Ansprechpartners: 
roland.gburek@landkreis-ravensburg.de
Internetadresse der Kommune: 
http://www.landkreis-ravensburg.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Klettern, ein Projekt für Kindergartenkinder und Eltern

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Wir unterstützen die Kindertageseinrichtungen an der Teilnahme eines Kletterprojekts. Wir haben alle Kletterhallen, Anlagen im Landkreis ausfindig gemacht, Gespräche wegen der Nutzung und unseres Vorhabens geführt. Den Kindertageseinrichtungen haben wir diese Informationen zur Verfügung gestellt.

Alle Kindergärten wurden durch einen Flyer über das Kletterprojekt informiert. Es besteht für jeden Kindergarten die Möglichkeit die entsprechende Klettermöglichkeit in seiner der Nähe zu Buchen und mit den Kindern einen Nachmittag dort zu verbringen.

Während die Kinder durch eine pädagogische Fachkraft mit guten Kletterkenntnissen betreut werden, besteht für die Eltern die Möglichkeit eines Informationsgesprächs zum Thema Was hat klettern mit Suchtprävention und Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Diese Gespräche werden ebenfalls von Pädagogisch Ausgebildeten Personen mit Kletterkenntnissen geleitet und geführt.

Darüber hinaus besteht für die Eltern die Möglichkeit weitere Elterninformationsabende zu buchen, bei denen es inhaltlich über die Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung von Kindern geht.

Des weiteren bieten wir noch einen Nachmittag mit dem Thema "Tobeling" an. Auch diese steht im Zusammenhang mit Bewegung und Abenteuer.

Wir wollen mit diesen Angeboten Eltern(vertreter), Erzieherinnen, Lehrer und Kinder ansprechen und ihnen diese Möglichkeiten aufzeigen, damit diese Angebote in das/den Jahresprogramm/ -ablauf integriert und eigenständig weitergeführt werden können.

Die Kosten der Fachkräfte wird von uns (Landkreisverwaltung) übernommen, die evtl. anfallende Miete der Kletteranlage durch Teilnehmerbeiträge finanziert. Wenn jemand den TN Beitrag nicht leisten kann, führt dies aber nicht zum Ausschluss. (wir finden immer eine Lösung)

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
  • Gefühle wie Angst, Mut, Langeweile, zu erleben und lernen damit umzugehen
Gibt es Minimalziele?: 

nein

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • in Zusammenarbeit mit Freiem Träger
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

nein

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Von klein an klettern Kinder mit Lust und Ausdauer. Sie entwickeln dabei Körperbeherrschung und Selbstvertrauen, lernen Gefahren abzuschätzen und spüren ihre Grenzen. Bewegung, Abenteuer und Spiel sind für Kinder lebensnotwendig. Hier begreifen sie die Realität, hier wachsen sie an Körper, Geist und Seele

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Das Angebot spricht für sich, die Initiative kommt meist von den Eltern oder Erzieherinnen selbst

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Bewegung, Abenteuer und Spiel sind für Kinder lebensnotwendig. Hier begreifen sie die Realität, hier wachsen sie an Körper, Geist und Seele.

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Eltern (Mütter/Väter)
  • Erzieher / Erzieherinnen (Schwerpunkt)
  • Fachöffentlichkeit (Schwerpunkt)
  • Lehrer / Lehrerinnen (Schwerpunkt)
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Kindergärten und Kindertagesstätten (Schwerpunkt)
  • Schulen (Schwerpunkt)
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Jugendamt
  • Sozialdezernat (federführend)
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Kindergärten / Kindertagesstätten
  • Schule
  • Unternehmen der Wirtschaft
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
      In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

      2001

      Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

      2001

      Dabei Handelt es sich nach der Konzeption um ein:: 

      Das Angebot soll sich zu einen Selbstläufer entwickeln

      Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

      wahrscheinlich gesichert

      Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

      ja, Klettern als Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung außerhalb von (Alpen)vereinen

      Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

      nein

      Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

      ja, 1993

      Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

      nein

      Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
      • Konzept der Lebenskompetenzförderung
      Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
      • Protektive Faktoren, Lust und Ausdauer. Sie entwickeln dabei Körperbeherrschung und Selbstvertrauen, lernen Gefahren abzuschätzen und spüren ihre Grenzen. Bewegung, Abenteuer und Spiel sind für Kinder lebensnotwendig. Hier begreifen sie die Realität, hier wachsen sie an Körper, Geist und Seele. Klettern ist eine Aktivität, bei der Kinder Abenteuer erleben, Herausforderungen bewältigen, Gefühle wie Angst und Mut erleben und körperliches wie seelisches Wohlbefinden erlangen. Kinder die gelernt haben, ihre Bedürfnisse durch eigenes Handeln zu befriedigen und Schwierigkeiten zu überwinden sind im Jugend- und Erwachsenenalter weniger gefährdet, ihre Sehn-Süchte auf andere, krankmachende Art zu stillen.
      Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

      Kletterwände und Kletterhallen

      Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

      Es finden ausführliche Gesp0räche mit dem Kindergartenpersonal statt. Die Eltern erhalten automatisch eine 2 stündige Einführung zum Thema Klettern, und Suchtprävention. Bei Bedarf werden darauf aufbauend weitere Elternveranstaltungen durchgeführt. Eine weitere Veranstaltung Tobeling (siehe Anlage) rundet das Kletterprojekt ab

      Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

      nein

      Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

      15