Passau

Typ: 
Landkreis
Einreichende Dienststelle: 
LRA Passau - Gesundheitsamt
Name des Ansprechpartners: 
Dr. Heinrich Nerowski
Funktion des Ansprechpartners: 
Sachgebietsleiter
Straße/Postfach: 
Landratsamt Passau; Passauer Straße 33; 94081 Fürstenzell
Bundesland: 
Bayern
Telefon des Ansprechpartners: 
08502913124
Telefax des Ansprechpartners: 
08502913155
E-Mail des Ansprechpartners: 
heinrich.nerowski@landkreis-passau.de
Internetadresse der Kommune: 
http://www.landkreis-passau.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Alkohol und andere Drogen im Straßenverkehr" - eine Fortbildungsveranstaltung für Fahrlehrer

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Idee zu der 3-teiligen Fortbildung für Fahrlehrer entwickelte sich im Arbeitskreis "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" (Unterarbeitskreis des "Suchtarbeitskreises Passau").

Der Arbeitskreis hatte sich bereits bei seiner ersten Sitzung darauf festgelegt, daß es sich bei der Zielgruppe für unsere Präventionsmaßnahmen um jugendliche Fahranfänger handeln sollte. Diese sind zum einen überproportional oft an Unfällen beteiligt, zum anderen fallen sie immer häufiger bei Polizeikontrollen im berauschten Zustand (Einfluß von illegalen Drogen) auf.

Um möglichst viele dieser jugendlichen Fahranfänger erreichen zu können, war die Suche nach geeigneten Multiplikatoren unser nächstes Ziel. Geeignete Multiplikatoren schienen uns die Fahrlehrer zu sein.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • Förderung einer suchtmittelfreien Strassenverkehrsteilnahme
Gibt es Minimalziele?: 

ja, Verbesserung der fachlichen und rhetorisch-didaktischen Kompetenzen von Fahrlehrern in punkto Suchtmittel und Straßenverkehr

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • AK Alkohol/Drogen im Straßenverkehr
  • AK Sucht Passau
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: Probeunterricht zum Thema Drogen in einer Fahrschule, Auswertung der Erfahrungen

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Arbeitskreismitglieder legten Zielgruppen fest: Zielgruppe II: Fahrlehrer, sind wichtige Multiplikatoren, die auf Zielgruppe I einwirken Zielgruppe I: Unfallrisiko der Fahranfänger extrem hoch!

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Zielgruppe II: Zertifikat als Anreiz (siehe Anlage) Zielgruppe I: Unterricht zur Thematik ist Pflichtteil der Fahrausbildung (Führerscheinprüfung beinhaltet entsprechende Fragen)

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Zielgruppe II: Kompetenzerwerb/ -verbesserung bei schwieriger Thematik (Fahrlehrer fühlen sie oft überfordert beim Drogenthema) Zielgruppe I: Erhalt der Mobilität

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Fahrlehrer, Fahrprüfer (Schwerpunkt)
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

ja, auf

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Straßenverkehr
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
    Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
    • andere Vereine
    • Polizei
    • Unternehmen der Wirtschaft
    Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
      Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
      • Arbeitsgemeinschaft
      In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

      1999

      Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

      2000

      Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

      gesichert

      Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

      ja, ZG II: Zertifizierung durch Moderatoren ZG I: Grundsätzlich wird akzeptiert, daß Menschen veränderte Bewußtseinszustände anstreben. Drogenkonsum wird als ein Weg dazu verstanden (Diskussion dazu bei Zielgruppe I erwünscht!) Straßenverkehrsteilnahme in fahruntüchtigem Zustand unakzeptabel!

      Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

      ja, Fahrlehrer

      Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

      Fahrerlaubnis bzw. Mobilität als motivationale Faktoren einzusetzen, nicht nur bei einzelnen Klienten (Suchtberatung vor MPU) sondern in breitem Rahmen (Ziel: alle Fahranfänger zu erreichen!)

      Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

      ja,

      Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

      ja, Gespräche mit Fahrlehrerverband über bestehenden Drogenunterricht: es besteht Bedarf an Fahrlehrerfortbildung Jugendliche: Drogenfahrten nehmen zu, Informationsdefizit über Folgen gravierend

      Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
      • anderes Modell (ohne Beschreibung)
      • Informationsvermittlung
      • Konzept des sozialen Lernens
      Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
      • Protektive Faktoren, Motivation: Mobilität erhalten
      • Risikofaktoren, Führen eines KFZ in fahruntüchtigem Zustand
      Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

      Foliensatz der Landesverkehrswacht, eigene Folien, Flipchart, Kärtchen Keine Videos!

      Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

      ja, 3 Jahre und mehr