Minden-Lübbecke

Typ: 
Landkreis
Einreichende Dienststelle: 
Fachdienst Suchtvorbeugung, Drogenberatungsstelle
Name des Ansprechpartners: 
Sabine Schulz
Funktion des Ansprechpartners: 
Prophylaxefachkraft
Straße/Postfach: 
Kreis Minden-Lübbecke; Rosentalstraße 5; 32423 Minden
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Telefon des Ansprechpartners: 
0571828540
Telefax des Ansprechpartners: 
05718385429
E-Mail des Ansprechpartners: 
info@drogenberatung-minden-luebbecke.de
Internetadresse der Kommune: 
http://www.minden-luebbecke.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Wir verkaufen keinen Alkohol an Kinder und Jugendliche (unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes)

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Wir verkaufen keinen Alkohol an Kinder und Jugendliche (unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes)

Diese Aktion wurde in Kooperation von:

  • Kreispolizeibehörde, Kommissariat Vorbeugung Kreisjugendamt
  • Jugendamt der Stadt Minden
  • Jugendamt der Stadt Bad Oeynhausen
  • dem Kreis Minden - Lübbecke
  • dem Fachdienst Suchtvorbeugung an der Drogenberatungsstelle des Kreises Minden - Lübbecke
  • und den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden des Kreises Minden Lübbecke durchgeführt und unterstützt,

Die Ziele sind:

  • eine Sensibilisierung für das Thema Alkohol und Kinder und Jugendliche
  • eine Verhaltensänderung des Einzelhandels im Verkaufsverhalten von Alkohol an Kinder und Jugendliche

Zielgruppe sind:

  • Einzelhandelsgeschäft
  • Tankstellen
  • Kioske

Es wurde ein Aufkleber für die Verkaufsstellen erstellt, mit dem gut sichtbar demonstriert werden Kann, das in dieser Verkaufsstelle besonders auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes geachtet wird. Weiter wurde ein Faltblatt für Kinder und Jugendliche erstellt, in dem auf die Gefahr, die von Alkohol ausgeht hingewiesen wird und Ansprechpartner bei Problemen genannt werden.

Dazu gibt es ein Faltblatt für Gewerbetreibende, in dem die Aktion erklärt wird und um die Teilnahme geworben wird.

Im Rahmen einer Jugendschutzkontrollen der Kreispolizeibehörde wurde mit der Verteilung der Materialien im Dezember 2001 begonnen. Die weitere Verteilung geschieht durch die Bereichspolizei vor Ort.

Weitergeführt wird die Aktion bei einer zweiten Jugendschutzkontrolle im März/April 2002 und dann kontinuierlich weiter. Eingebunden wurde der Einzelhandelsverband und verschiedene Lebensmittelketten in der Region, die die Verleitung intern übernehmen.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
  • öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol und Kinder/Jugendliche
  • Sensibilisierung der einzelnen Gruppen
Gibt es Minimalziele?: 

ja, Möglichst alle Verkaufsstellen von Alkohol im Krei Minden-Lübbecke zu erreichen und zur Beteiligung an der Aktion zu gewinnen.

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Einzelhandel
  • Kreispolizeibehörde
  • Verwaltung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

nein

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Die Gründe liegen in den alarmierenden Zahlen von Jugendalkoholismus und dem oft unreflektierten Umgang mit Alkohol von Kindern und Jugendlichen

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Die Zielgruppe wird automatisch beim Versuch, alkoholische Geträmke zu erwerben mit der Aktion in Kontakt kommen und hat die Möglichkeit, sich dann mit dem Thema auseinander zu setzen.

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
    Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

    ja, auf

    Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
    • Einzelhandel (Schwerpunkt)
    • Gesundheitsförderung (Schwerpunkt)
    • Jugendarbeit und Jugendhilfe
    • Polizeiliche Arbeit (Schwerpunkt)
    Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
    • Jugendamt (federführend)
    Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
    • Betriebe / Ausbildungsstätten
    • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
    • Polizei
    • Unternehmen der Wirtschaft
    Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
      Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
      • Arbeitsgemeinschaft
      • Fallweise Kooperation im Bedarfsfall
      In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

      2001

      Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

      2001

      Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

      gesichert

      Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

      ja, In der Zusammenarbeit von Polizei, Jugendämtern und Fachdienst Suchtvorbeugung, Städte und Gemeindeb im gesamten Kreisgebiet

      Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

      ja, Die Gewerbetreibenden Die einzelnen Städte und Gemeinden des Kreises

      Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

      Das Thema "Alkohol und Kinder und Jugendliche" findet zum ersten Mal auf so vielen Ebenen Beachtung und befördert eine breite öffentliche Auseinandersetzung.

      Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

      ja, 1997

      Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

      nein

      Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
      • Förderung von Alternativen zum Substanzmissbrauch
      • Informationsvermittlung
      • Konzept der Gesundheitsförderung
      Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
      • Gemeinde
      • Risikofaktoren
      Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

      Aufkleber, Informationsblätter für Kinder und Jugendliche, Informationsblätter für Gewerbetreibende

      Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

      ja, 3 Jahre und mehr