Kriftel

Typ: 
kreisangehörige Stadt/Gemeinde
Einreichende Dienststelle: 
Mobile beratung Kriftel, Lindenstraße 57, 65830 Kriftel
Name des Ansprechpartners: 
Dr. Wolfgang Mazur
Funktion des Ansprechpartners: 
Leiter mobile beratung Kriftel
Straße/Postfach: 
Frankfurter Straße 33-37
Postleitzahl: 
65830
Bundesland: 
Hessen
Telefon des Ansprechpartners: 
06192910187
Telefax des Ansprechpartners: 
06192995989
E-Mail des Ansprechpartners: 
zjsmtk-mob@jj-ev.de
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www.kriftel.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Spiele im Park

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Gemeinde Kriftel liegt im Main-Taunus-Kreis am Rande der Main- Metropole. Sie hat ca. 10500 Einwohner.

Bei dem Wettbewerbsbeitrag "Spiele im Park" handelt es sich um eine Spielaktion in der Zeit zwischen den Sommer- und Herbstferien, die jeweils sonntags im Freizeitpark in Kriftel durchgeführt wird. Die "Spiele im Park" wurden aus präventiven Überlegungen heraus konzeptioniert. Ihnen liegen folgende Gedanken zugrunde:

Ausgangsüberlegungen:

In einer Zeit in der immer mehr konsumiert und kritisiert wird, sich immer weniger Menschen für ihre Mitmenschen, mittelbaren und unmittelbaren Nachbarn und deren Kinder interessieren und engagieren oder gar Verantwortung übernehmen, einer Zeit die als "bezahlte Zeit" in Lohn und Gehalt gemessen wird war es Zeit ein Projekt ins Leben zu rufen, das die Gelegenheit schafft, Verantwortungs- und Begegnungsmöglichkeiten zu organisieren. Der große Erfolg des Projektes gibt uns recht. Ca.1500 Menschen machen jedes Jahr mit. Für die "Spiele im Park" stehen folgende Ausgangsüberlegungen:

  • Menschen aus der Gemeinde engagieren sich für andere Menschen in ihrer Gemeinde ehrenamtlich. Schülerinnen / Schüler für Mitschülerinnen / Mitschüler, Eltern für andere Eltern, Hauptamtliche für Ehrenamtliche und ähnliches.
  • Kein konsumorientiertes , sondern aktives kreatives Angebot mit dem Schwerpunkt "machen" statt konsumieren.
  • Ein kostenloses Angebot mit der Zielgruppe Kinder , Jugendliche und junge Eltern.
  • Verschiedene Organisationen (Z.B. Feuerwehr, Kirchengemeinde und Kleintierzuchtverein) veranstalten gemeinsam einen Sonntag.
  • Die Gemeinde unterstützt das Angebot, fördert wertschätzt die Aktiven.
  • Das Angebot wird von den beteiligten Organisationen geplant, durchgeführt und ausgewertet.

Zielvorstellungen:

  1. Kinder, Jugendliche und Ihre Eltern sollen angesprochen werden ihren Sonntag gemeinsam zu erleben. Schwerpunkt soll hier das machen sein und nicht der Konsum. Zum Beispiel klettern, spielen, springen, rennen, schnitzen, jonglieren, statt fernsehen, essen, Computer, Internet.
  2. Menschen in der Gemeinde sollen sich für andere Menschen in der Gemeinde engagieren, dabei Spaß haben und erleben dass Engagement für Andere ein positives Erlebnis sein kann.
  3. Aufbau eines Netzwerkes sozialen Engagements das Grundlage für eine präventive Infrastruktur ist.

Durchführung:

Die Veranstaltung wird jedes Jahr im Frühjahr geplant. Die Gemeinde Kriftel lädt die Veranstalter des Vorjahres, sowie weitere interessierte Personen zum Runden Tisch Kriftel ein. Hier werden die Termine bekannt gegeben und die präventiven Hintergründe erläutert. Die interessierten Organisationen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Eltern, DRK, Feuerwehr, Polizei, Verein Krifteler Selbständiger, Ausländerbeirat, Internationaler Freundeskreis, Jugendcafe, Kirchengemeinden, Jugendamt des Kreises, Beratungsstelle planen jeweils einen Veranstaltungstag. Die Veranstaltungstage werden dann in den weiteren Sitzungen vorbesprochen und in einem Veranstaltungsheft und in der Presse veröffentlicht. Die einzelnen Veranstaltungstage werden dann eigenverantwortlich durchgeführt. Themen waren in den letzten Jahren: Elternführerschein, Mittelalter, Indianer, Spiele ohne Grenzen, Alles was fliegt, Alles was hüpft, oder kleinere Aktionen wie Rüben schnitzen, Kletterwand, Erlebnispfad, Kinderspiele, Indianerweben, Kegeln, Akrobatik, Inlinertour, Fahrradparcours und ähnliches. Im November findet eine Ausstellung im Rat- und Bürgerhaus der Gemeinde statt, in der mit Fotos, Kollagen, Skulpturen und ähnlichem an die Spiele im Park erinnert wird. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung werden die Preise für z.B. den Malwettbewerb, Luftballonwettbewerb, Rätsel o. ä. vergeben. Die Ausstellung wird vom Bürgermeister eröffnet, den Veranstaltern wird für die Durchführung öffentlich gedankt.

Auswertung:

Nach der Ausstellung werden die Ergebnisse der Spiele im Park im Rahmen des Runden Tisches besprochen und Anregungen und Kritik für das nächste Jahr aufgenommen. Die Gemeinde bedankt sich bei den Veranstaltern für ihr Engagement, die Planung für das nächste Jahr beginnt.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
Gibt es Minimalziele?: 

nein

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Runder Tisch Kriftel
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

nein

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Es handelt sich um ein primärpräventives Projekt. Zielgruppe sind daher zunächst Nicht-Konsumenten

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Durch die Zeit am Sonntagnachmittag und attraktiven Angeboten

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Freizeitbedürfnis, Unterhaltungswert, kein Geld auszugeben, etwas für andere zu tun

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Ehrenamtliche in der Kinder und Jugendarbeit (Schwerpunkt)
  • Eltern (Mütter/Väter)
  • Erzieher / Erzieherinnen (Schwerpunkt)
  • Fachöffentlichkeit
  • Gleichaltrige / Peers (Schwerpunkt)
  • Jugendarbeiter / Jugendarbeiterinnen
  • Lehrer / Lehrerinnen (Schwerpunkt)
  • Sozialpädagogen / Sozialpädagoginnen
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Gesundheitsförderung
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe
  • Kindergärten und Kindertagesstätten (Schwerpunkt)
  • Schulen (Schwerpunkt)
  • Sonstige Freizeitaktivitäten (Schwerpunkt)
  • Sportvereine
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Jugendamt (federführend)
  • Sozialamt
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • andere Vereine
  • Freie Träger
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Kindergärten / Kindertagesstätten
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Polizei
  • Schule
  • Sportvereine
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Arbeitsgemeinschaft
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1997

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    1997

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    nein

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    nein

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    nein

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    nein

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Förderung von Alternativen zum Substanzmissbrauch
    • Konzept der Gesundheitsförderung
    • Konzept der Lebenskompetenzförderung
    • strukturelle Suchtprävention
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Gemeinde
    • Protektive Faktoren
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    Keine besonderen Materialien. Übungen und Spiele zur Stärkung der Fertigkeiten und Fähigkeiten der Kinder + Jugendlichen + Eltern

    Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

    Es werden für dieses Projekt keine speziellen Fortbildungsangebote angegeben

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    ja, bis zu 3 Jahre

    Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

    1400