Krefeld

Typ: 
kreisfreie Stadt
Einreichende Dienststelle: 
Fachbereich Jugendhilfe u. Beschäftigungsförderung
Name des Ansprechpartners: 
Frau Safarpour
Straße/Postfach: 
Von-der-Leyen-Platz 1, 47792 Krefeld
Postleitzahl: 
47803
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Telefon des Ansprechpartners: 
02151863284
Telefax des Ansprechpartners: 
02151863300
E-Mail des Ansprechpartners: 
s.safarpour@krefeld.de
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www.krefeld.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Sinnesrausch"

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Im Rahmen des erzieherischen Kinder -und Jugendschutzes wurde das Projekt "Sinnesrausch " zur Suchtprävention durchgeführt.
Ein Mitmachprojekt aus Schulen und Jugendeinrichtungen. Insgesamt arbeiteten ca. 200 Jugendliche mehrere Wochen daran, ihre eigenen Erfahrungen, Einstellungen und Vorstellungen zum Ausdruck zu bringen - und das anhand zum Teil sehr unterschiedlicher Medien, Materialien bzw. Stilelemente, die bei der Ausstellung "Sinnesrausch" präsentiert werden. Das Projekt gab die Gelegenheit den Jugendlichen in Schule oder Freizeit eine Auseinandersetzung mit dem Thema "Sucht" zu ermöglichen und ihre eigene Gefühls und Erlebniswelt in ihrer Sprache vorzustellen.
Ein wichtiger Bestandteil effektiver Prävention ist es, Jugendliche durch Zuneigung und Bestätigung Selbstvertrauen zu geben und ihnen ein breites Spektrum an Verhaltens. Und Problemlösungsstrategien zur Verfügung zu stellen. Zur Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls müssen Jugendliche in ihrer "Eigenheit" akzeptiert und unterstützt werden. Das Ergebnis der Arbeiten von den Jugendlichen wurden in einer zeitlich begrenzten Ausstellung von anderen Schulen, Jugendeinrichtungen und interessierten Bürger/innen, Presse besucht. Die Ausstellungsbeiträge werden weiterhin für die Arbeit mit Jugendlichen an andere Schulen und Einrichtungen ausgeliehen.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • eine kritische, kreative u. konstruktive Auseinandersetzung mit dem führen, das Selbstbewußtsein , die Konfliktfähigkeit, die Eigenverantwortung u. Genusskompetenz fördern, Gefühls –u. Erlebniswelten reflektieren, eigene Position deutlich machen.
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
Gibt es Minimalziele?: 

nein

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Verwaltung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: Durch Anmeldebogen zur Form der Beteiligung am Projekt, die zurückgeschickt wurden.

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Das Gefahrpotenzial süchtig zu werden, ist in der Altersgruppe ab 14 Jahren sehr hoch.

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Durch eine verbindliche Anmeldung und Begleitung des Projektes.

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

An den Fähigkeiten und Neigungen der Jugendlichen. Um einen kreative Auseinandersetzung mit dem Thema zu er erleben und dabei sich selbst zu reflektieren.

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
    Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

    ja, auf

    Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
    • Aleviitischer Kulturverein
    • Jugendarbeit und Jugendhilfe (Schwerpunkt)
    • Musikszenen und Jugendkultur
    • Schulen (Schwerpunkt)
    Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
    • Jugendamt (federführend)
    • Schulverwaltungsamt
    Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
      Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
      • Staatliche Einrichtungen
      Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
      • Fallweise Kooperation im Bedarfsfall
      • Projektgruppe
      In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

      2000

      Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

      2001

      Dabei Handelt es sich nach der Konzeption um ein:: 

      Die Beiträge der Ausstellung werden von Lehrer/innen für die Arbeit mit Jugendliche ausgeliehen, so dass noch eine Auseinandersetzung von anderen Jugendlichen mit dem Thema erfolgt.

      Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

      offen

      Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

      nein

      Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

      nein

      Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

      ja, 2000

      Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

      ja, Gefährdungsbereich Drogen und Sucht als Thema Nr. 1 bei Jugendlichen

      Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
      • Informationsvermittlung
      • Konzept der Lebenskompetenzförderung
      • Konzept des sozialen Lernens
      Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
      • Gemeinde, Durch Presse Bekanntgabe der Ausstellungseröffnung "Sinnesrausch"
      • Protektive Faktoren
      • Risikofaktoren
      Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

      Medien, Bildcollagen, Skulpturen, Musik Darbietung, theaterpädagogische Darbietung, Fotoausstellung, Videoclip.

      Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

      keine Antwort

      Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

      200