Görlitz

Typ: 
kreisangehörige Stadt/Gemeinde
Einreichende Dienststelle: 
Gesundheitsamt
Name des Ansprechpartners: 
Dr. med.B. Wacharz
Funktion des Ansprechpartners: 
Amtsarzt
Straße/Postfach: 
Untermarkt 6-8; 0206 Görlitz
Postleitzahl: 
02826
Bundesland: 
Sachsen
Telefon des Ansprechpartners: 
03581672324
Telefax des Ansprechpartners: 
03581672323
E-Mail des Ansprechpartners: 
b.wacharz@goerlitz
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www. goerlitz.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Servicestelle für kommunale Suchtprävention

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Wir haben eine Servicestelle für kommunale Suchtprävention geschaffen. Diese ist in der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle Zittauer Str. 17, 02826 Görlitz, angesiedelt. Zeitgleich wurde ein Präventionskatalog in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung sowie Selbsthilfegruppen und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen Zittau/Görlitz entwickelt. Der Katalog erfasst viele unterschiedliche Anbieter von Suchtpräventionsveranstaltungen in der Region. Verschiedene Schwerpunkte/Ausrichtungen bzw. Zielgruppen wurden bei der Erstellung berücksichtigt.

Die Servicestelle ist als zentrale Vermittlungsstelle auch für die Pflege und Verwaltung der Präventionsangebote zuständig.

Die Verbreitung der Angebote fand in der Vergangenheit vor allem über die unterschiedlichen Medien wie Zeitung, lokalen Rundfunk- und Fernsehsender statt. Zur Zeit wird das Angebot im Intranet der Stadtverwaltung Görlitz erstellt. Damit haben die verschiedenen Schulen der Stadt und die Stadtverwaltung Görlitz Zugriff. Perspektivisch sollen auch weitere Institutionen, Vereine und Verbände in das Intranet eingebunden und ihnen damit der Zugang zu den Präventionsangeboten erleichtert werden. Das Präventionsangebot ist seit 1999 voll funktionsfähig, soll aber U.a. durch die Einbindung in das Intranet ständige Verbesserung und Weiterentwicklung erfahren.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
  • ökonomische Verwaltung und Aktualisierung von Präventionsressorcen vor Ort
Gibt es Minimalziele?: 

nein

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: Info-Gespräche mit der Jugend-Drogen-Selbsthilfegruppe "Wir"

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Wir beobachten, dass es in vielen Bevölkerungskreisen einen großen Bedarf nach kompetenter Präventionsarbeit gibt, gleichzeitig gab es starke Unsicherheiten, wer diese im Einzelfalle leistet.

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Durch Öffentlichkeitsarbeit in den Medien, z.B. in der Zeitung, Radio, Amtsblatt, Intranet

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

An dem Bedürfnis nach maßgeschneiderter Information bei größtmöglicher fachlicher Kompetenz

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Ärzte / Ärztinnen
  • Ausbilder / Ausbilderinnen
  • Eltern (Mütter/Väter)
  • Erzieher / Erzieherinnen
  • Gleichaltrige / Peers
  • Jugendarbeiter / Jugendarbeiterinnen
  • Kursleiter / Kursleiterinnen
  • Lehrer / Lehrerinnen
  • Sozialarbeiter / Sozialarbeiterinnen
  • Sozialpädagogen / Sozialpädagoginnen
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Betriebe und Ausbildungsstätten
  • Gesundheitsförderung
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe
  • Kindergärten und Kindertagesstätten
  • Schulen
  • Sonstige Freizeitaktivitäten
  • Sportvereine
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt
  • Sozialamt
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • andere Vereine
  • Freie Träger
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Fallweise Kooperation im Bedarfsfall
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1999

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    1999

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, - maximale Vernetzung zwischen Angebot und Nachfrage - Flexibilität auf neue Entwicklungen - Nutzung des Intranets, Pflege und Aktualisierung des Angebots

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    nein

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    nein

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    ja, Es fand eine Konferenz mit Jugendamt, Sozialamt, Gesundheitsamt, Hochschule Zittau/Görlitz und Psychosozialer Beratungs- und Behandlungsstelle statt. Es wurde ein großer Bedarf festgestellt, gleichzeitig gab es kaum Wissen über Quellen, den Bedarf zu decken.

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Informationsvermittlung
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Gemeinde
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    Intranet, Zeitung, lokale Fernsehsender, lokale Rundfunksender, PC, E-Mail

    Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

    Alle im Präventionskatalog angebotenen veranstaltungen könne von den Zielgruppen bei Bedarf zur Fortbildung verwendet werden

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    ja, 3 Jahre und mehr

    Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

    25