Delmenhorst

Typ: 
kreisangehörige Stadt/Gemeinde
Einreichende Dienststelle: 
Jugendamt
Name des Ansprechpartners: 
Angelika van Ohlen
Funktion des Ansprechpartners: 
Geschäftsführerin KPR
Straße/Postfach: 
Stadt Delmenhorst/ Kriminalpräventiver Rat; Lange Straße 1A, 27749 Delmenhorst
Postleitzahl: 
27749
Bundesland: 
Niedersachsen
Telefon des Ansprechpartners: 
04221992519
Telefax des Ansprechpartners: 
04221991185
E-Mail des Ansprechpartners: 
Angelika.van.Ohlen@delmenhorst.de
E-Mail der Kommune: 
Internetadresse der Kommune: 
http://www.delmenhorst.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Fachkreis Suchtprävention und Gesundheitsförderung Vernetztes Handeln zur Stärkung der Primärprävention auf kommunaler Ebene: "BEGINNEN WIR IM KINDERGARTEN!" HEUTE HANDELN: KINDER STÄRKEN

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Vernetzte Kriminalprävention in der Stadt Delmenhorst

Die Stadt Delmenhorst arbeitet seit über 10 Jahren aufgrund seinerzeit spezifischer Probleme im Bereich der Kriminalitätsbelastung sowie der besonderen Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunktgebieten sehr stark primärpräventiv und netzwerkorientiert im Schwerpunktfeld der Kinder- und Jugendhilfe So gibt es seit Juli 1994 einen Kriminalpräventiven Rat (KPR) der Stadt, der 33 Institutionen aus den Bereichen der Stadtverwaltung, der Schule, der Polizei, Justiz, der Kirchen, der Sportvereine und verbandlichen Organisationen zielgerichtet und erfolgreich vernetzt.

Im Bereich der Kriminalitätsbelastung ist es aufgrund der intensiven Anstrengungen und dem gemeinsamen Willen zur gesamtgesellschaftlichen Prävention gelungen, dass Delmenhorst im Bereich Weser-Ems den letzten Platz in der Belastungsquote und damit für die Bürgerinnen und Bürger der Region den sichersten Platz einnehmen kann.

Dokumentiert wird dies von der Kriminologischen Regionalanalyse, die die Kriminalitätsentwicklung und -bewegung in Delmenhorst zwischen 1987 und 1999 untersucht. Seit dem "traurigen" Spitzenjahr 1987 mit 12.110 registrierten Straftaten ging diese Zahl auf 7.411 im Jahre 1999 zurück. Delmenhorst verzeichnete also einen Rückgang um knapp 4.700 bzw. 39%.

Ein Rückgang, sich im Jahr 2000 weiter verstärkt hat und dadurch sogar bei 42% liegt ( Ein Exemplar der Kriminoligischen Regionalanalyse befindet sich in der Anlage zum Wettbewerb).

Dies war u.a. möglich, da insbesondere seit der Gründung des KPR umfangreiche Maßnahmenkataloge von den drei Arbeitsgruppen des KPR mit den Schwerpunkten Suchtprävention und Gesundheitsförderung sowie der Gewaltprävention kontinuierlich durchgeführt wurden. Speziell der Fachkreis Suchtprävention und Gesundheitsförderung trägt hieran einen besonderen Anteil. Auf diesem Hintergrund wird das Curriculum " Beginnen wir im Kindergarten!" Heute handeln: Kinder stärken -des Fachkreises Suchtprävention und Gesundheitsförderung als Beitrag des KPR der Stadt Delmenhorst eingereicht.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
  • örtliche Vernetzung produktiv nutzen
Gibt es Minimalziele?: 

ja, -Sensibilisierung u. methodische Ausbildung der FortbildungsteilnehmerInnen für die Umsetzung suchtpräventiver Ansätze im Kita-Alltag

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • AG Familie im Fachkreis Suchtprävention und Gesundheitsförderung
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

keine Antwort

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

Weiterbildungsbedarf

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

Persönliche Kontakte, Werbung über Öffentlichkeitsarbeit

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Handlungsfelder besetzen und absichern

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Erzieher / Erzieherinnen (Schwerpunkt)
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Kindergärten und Kindertagesstätten (Schwerpunkt)
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Amt für Sport und Bildung
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt (federführend)
  • Kreispolizeibehörde, Kommissariat Vorbeugung
  • Psycholog. Beratungsstelle
  • Sozialamt
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • andere Vereine
  • Freie Träger
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Kindergärten / Kindertagesstätten
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Polizei
  • Schule
  • Sportvereine
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Arbeitsgemeinschaft
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1999

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, Vernetzte Struktur der örtlichen Fachkräfte

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    ja, Fachkräfte in Einrichtungen der vorschulischen Sozialisation

    Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

    Kontinuierliche Multiplikatorenausbildung auf kommunaler Ebene

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    nein

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    ja, Bestandsaufnahme im Bereich der Schulen

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Konzept der Gesundheitsförderung
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Gemeinde
    • Protektive Faktoren
    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    ja, 3 Jahre und mehr

    Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

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