Berlin

Typ: 
kreisfreie Stadt
Einreichende Dienststelle: 
Abt. Jugend und Gesundheit, FB 1, Amt Förderung von jungen Menschen und Familien
Name des Ansprechpartners: 
Christiane Wildner
Funktion des Ansprechpartners: 
Sozialarbeiterin für erzieh. Kinder und Jugendschutz - Suchtprävention
Straße/Postfach: 
Berlin Lichtenberg, Frankfurter Allee 187, 10365 Berlin
Postleitzahl: 
10178
Bundesland: 
Berlin
Telefon des Ansprechpartners: 
030 55045153
Telefax des Ansprechpartners: 
030 55045019
E-Mail des Ansprechpartners: 
Christiane. Wildner@ba-Libg.Verwalt-Berlin.de
Internetadresse der Kommune: 
http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Einrichtungsübergreifendes Suchtpräventionsprojekt des Bezirks Berlin-Lichtenberg

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Einrichtungsübergreifendes Projekt zur Suchtprävention im Stadtbezirk Lichtenberg

Wir möchten aus unserem Stadtbezirk Berlin Lichtenberg eine selbst entwickelte Strategie zur Suchtprävention vorstellen, die im Jahr 1992 ihren Anfang nahm, in dem sich eine Arbeitsgruppe nach AG 78 zur Suchtprävention gründete und seitdem kontinuierlich jährlich unter reger Beteiligung der öffentlichen und freien Träger praktiziert wird.

Ausfolgenden Überlegungen entstand dieses einrichtungsübergreifende Projekt:

Die negativen Auswirkungen von Suchtverhalten und Drogenmißbrauch auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen stehen im Widerspruch zum gesellschaftlichen Interesse. Unser Ansatz der suchtpräventiven Arbeit ist es, in einem ganzheitlichem Sinne auf die Persönlichkeitsentwicklung der heranwachsenden Kinder und Jugendlichen Einfluß zu nehmen.

Das heißt:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Förderung von sinnerfüllten und erlebnisintensiven Aktivitäten
  • ihre Kontaktfähigkeit zu verbessern
  • eigene Meinungen und Interessen auch gegenüber Mehrheiten behaupten und gegebenenfalls durchsetzen zu können
  • Probleme und Konflikte adäquat lösen zu können und dem Gruppendruck zu widerstehen

Wichtig ist auch die Selbsterfahrung, nur so können sich die Jugendlichen über eigene Gefühle, Wünsche und Grenzen im Klaren werden und ein besseres Selbstverständnis entwickeln.

Bis zur Fusion der Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen zum gemeinsamen, Lichtenberg im Jahr 2000 gab es 13 Jugendeinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft und etwa eben l so viele Einrichtungen und Projekte auf Grundlage des KJHG in freier Trägerschaft. Für alle öffentlichen und freien Träger bilden das KJHG und das AG KJHG sowie das Jugendschutzgesetz die gesetzliche Grundlage.

In den genannten Freizeiteinrichtungen liegt der Schwerpunkt der Arbeit bei den 10-18-Jährigen. Alle Einrichtungen im Bezirk arbeiten alkohol- und drogenfrei.
Der überwiegend Anteil der Besucher kommt aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen, hat schulische oder familiäre Schwierigkeiten und ungesicherte Lebensperspektiven.

Die Einrichtungen öffentlicher und freier Träger bieten in der Suchtpräventionsarbeit Projekte auf musisch, kreativen, handwerklichen, sportlichen und erlebnispädagogischen Gebieten an.

Um darüber hinaus einen einrichtungsverbindenden Ansatz zu finden, entstand die Idee, ein einrichtungsübergreifendes Großprojekt mit Workshopcharakter zu entwickeln.
Wichtig war hier der Gedanke, dass sich alle Einrichtungen, die im Kinder-und Jugendbereich tätig sind, beteiligen können.

Wie erfolgte nun die Planung und Umsetzung dieses Projektes?

Nach der Bildung eines Arbeitskreises im Jahre 1992 und der Erstellung einer konzeptionellen Arbeitsgrundlage konnte die Arbeit beginnen. Die Leitung übernahm Marion Schumann, Bezirksamt Lichtenberg, Abt. Förderung junger Menschen, verantwortlich für Suchtprävention.
An einem konkreten Beispiel des bezirksübergreifenden Projektes aus dem Jahr 1997 möchten wir die Schritte erläutern, um so den Praxisbezug herzustellen. Ab diesem Projektjahr wurde die Abschlußveranstaltung per Videoaufzeichnung durch den Medientreff "Die Lücke" dokumentiert und ist dementsprechend als Belegmaterial einzusehen.

Einrichtungsübergreifende Suchtprävention am Beispiel aus dem Jahr 1997:

  1. Der Arbeitskreis Suchtprävention wird zusammengerufen, die aktuelle Situation im Bezirk wird besprochen, die Probleme in den Einrichtungen werden herauskristallisiert

     

  2. Aus dem Ergebnis der Besprechung ergibt sich die konkrete Zielgruppe und das aktuelle Thema
  3. Es folgt die Planung der Projektmittel, der Honorarmittel sowie die Klärung von Ressourcen und deren optimale Nutzung
  4. hematische Fortbildung aller Multiplikatoren zu dem aktuellen Thema
  5. Die Projektphase dauert ca. 2-3 Monate. In dieser Zeit gibt es immer wieder Treffen der Multiplikatoren, um sich über den Stand der Arbeit zu informieren und Erfahrungen auszutauschen
  6. Die Präsentation des Projektes auf einer Abschlußveranstaltung

Zu 1.)

1997 wurde durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen festgestellt, dass es Schwierigkeiten bei den Jugendlichen untereinander im Umgang gab. So bereitete es immer größere Probleme, sich verständlich und konkret mitzuteilen; aber im Gegenzug fällt auch das Zuhören schwer.
So gab es Diskrepanzen zwischen jüngeren und älteren Jugendlichen, zwischen Deutschen und Ausländern, zwischen gewaltbereiten und den anderen Jugendlichen.

Zu 2.)

Die Diskussion ging jetzt darum, eine thematische Überschrift des Projektes zu finden, unter der sich jede Einrichtung mit ihren spezifischen inhaltlichen Auseinandersetzungen wieder finden kann und die trotzdem einen Gesamtrahmen bietet. In diesem speziellen Fall haben wir uns auf den Projektnamen "Toleranz" geeinigt.

Zu 3.)

Die Mitarbeiter erstellten gemeinsam mit ihren Jugendlichen eine inhaltliche Projektuntersetzung; je nach Interesse wurde ein Medium, was genutzt werden sollte, bestimmt. Es wurde eine Aufstellung über die benötigten Materialien, wie z.B. Videokassetten, Filme, Gips, Kopierpapier, Fotopapier etc. angefertigt, weiterhin wurde überlegt, wer für spezielle Angebote Honorarkräfte benötigte.
Somit stand der Bedarf der Finanzen fest.
Die Möglichkeiten, die die Einrichtungen haben (Fotolabor, Videokameras, Fotoapparat, Musikanlagen, Videoschnittplatz) wurden allen zur Verfügung gestellt, organisatorische Verantwortlichkeiten im Rahmen des Gesamtprojektes wurden festgelegt.

Zu 4.)

Im Rahmen des einrichtungsübergreifenden Projektes hat es sich bewährt, eine thematische Fortbildung anzubieten.
Diese Möglichkeit für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, neue praktische Ansätze kennenzulernen oder aufzufrischen, aber auch eigene Ideen einbringen zu können und Selbsterfahrung in der Gruppensituation zu machen, ist sehr wichtig.
Unser Fortbildungsseminar fand im "Profihaus" in der Nöldnerstraße statt. Als Dozent konnten wir Rudi Pahnke von der evangelischen Akademie Berlin/Brandenburg gewinnen.

Thematische Schwerpunkte der Fortbildung:

  • Distanz und Nähe Gruppenbildungen
  • Kulturelle Distanzen
  • Musik - Akzeptanz - Toleranz?
  • Identität, Toleranz und Selbstverlust - wo bleibt mein Gesicht?
  • Methodische Fragen

Zu 5.)

Jede Einrichtung arbeitete mit ihren Jugendlichen individuell zum Thema "Toleranz". Die Arbeitsformen waren unterschiedlich und auf die spezielle Problematik zugeschnitten.
Was für die Mädchengruppe vom Steinhaus die Fotografie war, war für das Cafe Crise, das Profihaus und die Lücke der Videofilm.
Die JFE Napf hielt den Maskenbau geeignet, um Barrieren zwischen jüngeren und älteren Besuchern abzubauen.

Zu 6.)

Die Präsentation ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit, da die Jugendlichen ein Ziel haben, auf das ihre Arbeit gerichtet ist.
1997 fand die Veranstaltung in der Frankfurter Allee Süd in der JFE "Steinhaus" statt.
Ca. 80 Kinder und Jugendliche aus öffentlichen Einrichtungen und von freien Trägem nahmen daran teil. Durch die Präsentation rührte uns ein Moderator, der jedes Projekt noch einmal kurz vorstellte und Kinder und Jugendliche zur Entstehung und zur Projektphase beiragte. Zur Umrahmung spielten zwei Schülerbands und einleitend eine Trommelgruppe der Alexander-Puschkin-Oberschule, die von einem Afrikaner geleitet wurde. Jede teilnehmende Einrichtung erhielt den gleichen Preis.

Zur Erläuterung folgende Themen wurden in den Jahren seit 1992 in dem o.g. Rahmen realisiert:

1992 Gefühl und Härte
1993 Weibsbilder
1994 Keine Angst vor nichts und niemandem
1995 Langeweile
1996 Freundschaft
1997 Toleranz
1998 Ansichten, Aussichten, Weitsichten
1999 Idole
2000 SEHNsucht - SUCHTsehn
2001 Reizquellen - Reizschwellen

Abschließend möchten wir die Besonderheiten dieser Projekt-Idee zusammenfassen:

Was wird hier erreicht?

  • Mit diesem einrichtungsübergreifendem Projekt wird eine Vernetzung öffentlicher und freier Träger nach AG § 78 auf kreativste Form ermöglicht.
  • Über die ausführenden Einrichtungen hinaus wird die Zusammenarbeit mit Schulen, und Hortgruppen gefördert, weil diese in die Projekte integriert werden können
  • Über die Workshops erhalten auch die betreuenden Einrichtungen einen Zuwachs an Fachwissen in den Bereichen der Präventionsarbeit und Selbstkontrolle
  • Über die kontinuierlichen Treffen der Verantwortlichen aus den einzelnen Einrichtungen kann gleichzeitig ein Erfahrungsaustausch erfolgen, der in einem anderen Rahmen in dieser Form nie kaum so intensiv wäre
  • Die Kontinuität dieses Projektes zeigt das große öffentliche und gesellschaftliche Interesse aller Multiplikatoren; einmal dabeigewesen bleibt der Wunsch, hierbei mitzuwirken konstant
  • Vordergründigster Ansatz dieses Projektes ist das Ziel, die Persönlichkeit der Zielgruppen zu stärken - nicht der Stoff an sich; der Prozess ist ergebnisorientiert
  • Jede Einrichtung kann in ihrer Spezifik und in ihrer ureigensten Problematik mitwirken
  • Wichtig ist hierbei auch jede Form der Integration ob Behinderter, Ausländer und Umsiedler
  • Eine große Herausforderung stellt die Nutzung aller denkbaren Medien dar - ob technischer oder kreativer Art. Über Medien findet Kommunikation statt - Medien sind Kommunikation
  • Da jede Einrichtung über verschiedene Ausstattungen und diverse ideelle Konzepte verfügt, liegt hier eine Ressourcenbündelung auf der Hand. Einrichtungen lernen einander vor Ort kennen, Einrichtungen unterstützen einander und können Angebote vermitteln bzw. Einblicke gewähren
  • Für jedes Thema wird ein Logo entwickelt, jedes Jahr eine neue Art des Preises - ob als Keramikpokal, ein Harlekingesicht aus Gips bemalt; außerdem Flyer, die als Einladung zur Abschlußveranstaltung mit einem Imbißgutschein versehen sind, der Bühnenhintergrund wird mit dem Logo in Großformat ausgestattet (alles handgefertigte Produkte der Einrichtungen); die Kassettencover werden vom Layout her entworfen, so daß jede Einrichtung zum Abschluß des Projektes einen Zusammenschnitt erhält und vorführen kann (einerseits eine hohe Anerkennung der Beiträge der Beteiligten und gleichzeitig Ansporn für das nächste Projekt und neue Interessenten
  • Die fotografische und filmische Dokumentation der Präsentation sind Beleg der vernetzenden Arbeit aller beteiligten öffentlichen und freien Träger und Dokument für innovative, produktive Präventionsarbeit
  • Jede Abschlußveranstaltung ist auch für die Eltern, Freunde und andere Interessenten ein Höhepunkt
  • Geladen sind ebenfalls Repräsentanten des öffentlichen Dienste und freier Träger wie z.B der Fachbereichsleiter des Amtes zur Förderung von jungen Menschen, Drogenkontaktlehrer und der Drogenbeauftragte des Stadtbezirks
  • Diese Projekte bieten die Möglichkeit, Kreativität und Darstellungsbedürfnis von Kindern und Jugendlichen auszuleben und das technische Verständnis zu fördern.
  • Durch die Selbstdarstellung mittels eines Mediums (Film, Fotografie Ton, Gips, Collage etc.) bringen die Kinder und Jugendlichen in der Arbeit an der gemeinsamen Sache den Mut auf, über sich hinaus zu wachsen, sich darzustellen, sich auseinanderzusetzen, sich zu artikulieren.
  • Alle Beteiligten werden von Anbeginn in den Prozeß kreativ einbezogen - ob auf der Ebene der 6-wöchigen Treffen oder in den Einrichtungen vor Ort. Ein Kreislauf des Austausches findet in einer außergewöhnlichen Intensität statt - kein Wunder: alle Beteiligten verbindet etwas noch sehr Geheimnisvolles, jeder setzt sich anders mit dieser Thematik auseinander - ob privat oder mit Gleichgesinnten oder Andersdenkenden
  • Am Ende ist jeder aufs Neue gespannt auf die Ergebnisse - die Abschlußveranstaltung ist ein absoluter Highlight und es wird Achtung gezollt: man ist gespannt auf die Darstellung und Reflektion des eigenen Beitrages und auf die der anderen. So mancher hat hier seine ersten Hemmungen überwunden und in der Üffentlichkeit sein Selbstwertgefühl um einiges heben können...
  • Diese Projekte bieten unbeschränkte Kreativiät für alle Beteiligten. Immer neue Ideen fließen in die jedes Jahr neu zu findenden Themenbereiche zur Suchtprävention
  • Jedes Projekt wird vor Beginn der neuen Themenfindung noch einmal rekapituliert und ausgewertet. Anhand des Videomitschnitts können auch neue Einrichtungen schnell Eindrücke gewinnen und für das neue Projekt gewonnen werden, somit können immer neue Ideen einfließen in die jedes Jahr neu bewegenden Themenbereiche der Suchtprävention.

Wir würden uns freuen, mit unserem Projekt Anregung für andere Gemeinden, Städte etc. geben zu können, weil wir überzeugt sind, dass in dieser Vielfalt kaum Suchtprävention möglich ist

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • eigenverantwortlichen, reflektierten Umgang mit Suchtmitteln ermöglichen
Gibt es Minimalziele?: 

ja, bewusste Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • AK Suchtprävention
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen: s. Projektbeschreibung

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

das Arbeitsfeld der Einrichtungen (KJHG) sowie der frühmöglichste sozialpädagogische Arbeiteinsatz hinsichtlich Suchtprävention

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

über die Multiplikatoren (Sozialarbeiter, Erzieher), die in de AG Suchtprävention mitarbeiten

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

an den jeweils aktuellen Bedarfen der Kider und Jugendlichen und an deren Problemlagen

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Erzieher / Erzieherinnen (Schwerpunkt)
  • Jugendarbeiter / Jugendarbeiterinnen
  • Lehrer / Lehrerinnen
  • Sozialpädagogen / Sozialpädagoginnen (Schwerpunkt)
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

nein

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe (Schwerpunkt)
  • Schulen (Schwerpunkt)
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Jugendamt (federführend)
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • Freie Träger
  • Schule
  • Sonstige
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
    Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
    • Arbeitsgemeinschaft
    In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

    1992

    Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

    1992

    Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

    wahrscheinlich gesichert

    Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

    ja, für den Stadtteil Hohenschönhausen, der seit 2001 mit Lichtenberg fusionierte, ist dieses Projekt neu

    Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

    ja, s. 5.1

    Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

    Schon im ersten Jahr der Fusion ist es uns gelungen, Mitarbeiter sowie Kinder und Jugendliche des Stadtteils Hohenschönhausen für unsere Arbeit zu interessieren und sich am Projekt zu beteiligen

    Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

    ja, 1992

    Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

    ja, Die Notwendigkeit ist heute mehr denn je gegeben, da die verfügbarkeit der Stoffe, als auch die Werbung in allen Medien die Hemmschwellen bei Kindern und Jugendlichen immer mehr sinken lässt, weil dieses als Normalität suggeriert wird.

    Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
    • Bewusstmachen von Verhaltensweisen
    • Förderung von Alternativen zum Substanzmissbrauch
    • Informationsvermittlung
    • Konzept der Lebenskompetenzförderung
    • Konzept des sozialen Lernens
    Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
    • Protektive Faktoren, s. Projektbeschreibung
    • Risikofaktoren, s. Projektbeschreibung
    Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

    Video, Fotografie, Collage, CD?s erstellen, Bandarbeit, Theater, PC, Tanz, Maskenbau

    Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

    -Vermittlung von methodisch-didaktischen Kenntnissen (Rollenspiele, Kleingruppenarbeit) -Zukunftswerkstatt - Motivationstraining -Peers - einpeereducation-Projekt zur Suchtprävention -Suchtprävention unter dem Aspekt der geschlechtsdifferenzierenden Arbeit

    Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

    keine Antwort

    Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

    110