Aken (Elbe)

Typ: 
kreisangehörige Stadt/Gemeinde
Einreichende Dienststelle: 
Jugendbegegnungsstätte
Name des Ansprechpartners: 
Sabine Haase
Funktion des Ansprechpartners: 
Leiterin
Straße/Postfach: 
Markt 11, 06385 Aken
Postleitzahl: 
06385
Bundesland: 
Sachsen-Anhalt
Telefon des Ansprechpartners: 
03490982092
Internetadresse der Kommune: 
http://www.aken.de

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Keine Macht den Drogen

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Bereits im Januar habe ich aus unzähligen Gesprächen mit den Jugendlichen erfahren, das es nicht irgendwo, sondern auch in unserem Bereich Probleme mit Suchtmitteln gibt. Das betrifft aber nicht nur illegale Drogen sondern vielmehr Alkohol, Medikamente und auch die Spielsucht an Automaten.

Ein Jugendlicher kam zu mir und erzählte mir von seinen Erlebnissen zu Hause. Das der Vater sehr oft betrunken ist, das er seinen eigenen Vater bestehlen muß, um Essen kaufen zu können ansonsten vertrinkt er alles.

Das dieser Junge öfter zur Tablette und Alkohol oder zur illegalen Droge greift um das Elend ertragen zu können ist fast vorprogrammiert.

Ein anderer bekommt seine Spielsucht nicht in den Griff, immer den Traum vor Augen - es könnte ja einmal ein großer Gewinn herauskommen. So nach und nach erfährt man ein gutes Stück über die Gedanken, Wünsche, Vorstellungen aber auch Konflikte in den verschiedensten Bereichen des Lebens. Hier habe ich angefangen und begonnen bewußt und intensiv mit den Jugendlichen darüber zu sprechen.

Im Januar bin ich dann zur Drogenberatungsstelle der Kripo nach Dessau gefahren und habe mich erst einmal genauer informiert, was ist augenblicklich alles auf dem Markt, wo gibt es konkrete Handlungsfelder.

Vollgepackt mit Informationen und Broschüren in meiner Einrichtung zurück habe ich als nächsten Schritt den Kontakt zu meinem Vertreter der Jugendarbeit vom Landkreis Köthen gesucht.

Er hat sich schon für viele Jugendliche im Rahmen seiner Arbeit stark gemacht, beispielsweise wenn es um das Vermitteln von Lehrstellen geht. Er sagte mir dann auch, das ich nicht allzuviel Hilfe in Hinblick Zusammenarbeit mit anderen Clubs im Landkreis erwarten kann, denn alle verschließen sich und meinen es betrifft nur andere.

Also habe ich für mich und meine Arbeit beschlossen auch weiterhin die Augen offen zu halten und dem Problem Sucht und Drogen offen gegenüberzustehen. Im Club habe ich den Einstieg zu dieser ganzen Problematik über das Video " Die Kinder vom Bahnhof Zoo" gefunden.

Nach diesem Videonachmittag kam das Gespräch aber dann fast schon von selbst. Die Betroffenheit auf der einen Seite und die eigenen gemachten Erfahrungen und ein wenig nachvollziehen der Beweggründe der Darsteller auf der anderen Seite waren schon sehr bemerkenswert.

Dann habe ich auch meine von der Beratungsstelle mitgebrachten Hefte und Broschüren ausgelegt.

Eine Broschüre war von Betroffenen selbst geschrieben. Diese haben meine Jugendlichen fast verschlungen und dann mit mir darüber gesprochen. Wie sie es zum Beispiel gemacht hätten, was es für Alternativen gibt und wie schlimm es doch sein muß, wenn man in diesen Teufelskreis gerät. Diese Aktion lief bei uns in der Einrichtung in sehr intensiver Form über circa 4 Wochen. Die Jugendlichen haben mir auch gesagt, wie wichtig es ist, das sie wieder einen Treffpunkt in Aken haben.

Einige sagten dazu: " früher haben wir uns auf der Straße herumgetrieben, wußten nichts mit unserer Zeit anzufangen und haben aus langer Weile getrunken, randaliert und zerstört um auf uns aufmerksam zu machen."

Jetzt wissen sie wieder wo sie hingehen können, wo ihr Platz ist und wo sie ernst genommen werden.

Nicht ohne Bedeutung sagen die Akener Jugendlichen "unser Club" und nicht irgendeiner. Ich habe mit den Jugendlichen an mehreren Volleyball Turnieren im Landkreis teilgenommen weil dies auch eine Möglichkeit ist, Aggressionen abzubauen, miteinander zu reden und gut auszukommen.

Denn die lange Weile und Unzufriedenheit legen mit den Grundstein zum Suchtverhalten. Wenn Jugendliche gut, sinnvoll und in zeitgemäßer Form beschäftigt werden, haben sie doch ein gutes Stück weniger Zeit um abzugleiten.

Also habe ich es mir auch zu einer wichtigen Aufgabe gemacht genügend und vielseitige Aktionen zu bieten.Im April und Mai 2001 haben wir uns auch mit so aktuellen Themen wie Gewalt beschäftigt. Denn Gewaltbereitschaft und Ausländerfeindlichkeit sind im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen ganz gefährliche Komponenten. Wir hatten einen polnischen Überlebenden des zweiten Weltkrieges zu Gast. Auch zu dieser Aktion konnten wir einen Erfolg verbuchen.Unsere Jugendlichen waren sehr zahlreich dabei und hatten Anteil an der Geschichte dieses Überlebenden mehrerer KZ. Es war sehr beeindruckend. Im Juli begrüßten wir 20 Jugendliche aus verschiedenen Nationen bei uns im Haus. Ein Willkommensessen, ein Freundschaftsspiel auf dem Volleyball Platz und ein sehr schöner Grillabend gehörten zu unserem Programm.

Es waren mehr Jugendliche als je zuvor bei uns, wohl auch getrieben von Neugier und wie werden diese jungen ausländischen Gäste wohl sein. Es war eine gelungene Veranstaltung und die Jugendlichen fanden große Anerkennung, denn die Vorbereitung und der Ablauf wurden durch sie selbst durchgeführt. Wieder ein Vertrauensbeweis von meiner und ihrer Seite, daß es möglich ist ohne Alkohol bei Sport und Spiel einen schönen Tag zu verbringen. Einige Jugendliche die bisher noch nicht den Weg zu uns gefunden hatten, kamen nun auch öfters.

Dann erzählten mir die Jugendlichen eines Tages im Juli, das es in einer Köthener Disco und auch in anderen nahegelegenen Discos ernsthafte Drogenprobleme gibt. Ich wußte bereits über verschiedene Pressemitteilungen, daß es dort öfter Polizeiaktionen im Zusammenhang mit Drogenmißbrauch gab.

Auch von Akener Jugendlichen wurde mir berichtet, das Suchtprobleme im unmittelbaren Umfeld aktiv sind. Jetzt war mir klar, daß eine andere Form der Sucht und Drogenprävention angezeigt sein muß. Es sollte etwas sein, was die Jugendlichen anspricht, was die Bevölkerung wachrüttelt und beide Seiten mit einbezieht.

Ich habe die Aktion " KEINE MACHT DEN DROGEN.. gestartet. Nach einer kurzen Absprache mit der Stadt Aken über meine Vorstellungen zu dieser Aktion habe ich mich mit meinen Jugendlichen darüber auseinandergesetzt. Diese waren begeistert von der Form die ich vorgeschlagen hatte und voll dabei. Mein Konzept sah dann letztendlich so aus.

Jeder Jugendliche wurde aufgefordert sich mit diesem Thema " keine Macht den Drogen" auseinanderzusetzen und ein Bild zu malen.

Ich wollte Holztafeln, Pinsel und Farben zur Verfügung stellen und jeder sollte dann entweder bei uns im Haus in einem ungestörten Bereich oder zu Hause malen. Ein Rundschreiben an die Schulen forderte die Lehrer und Schüler auf, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Die nötigen finanziellen Mittel sicherte ich ausschließlich durch Sponsoren. Ich ging also von einem Geschäft zum nächsten und warb für das Vorhaben. Angefangen beim Holzhandel Fahrtmann in Dessau, wo ich auf offene Ohren stieß und so viele Holztafeln ab einer Größe von 60 x 80 cm bekam wie ich brauchte. Farben und Pinsel konnte ich von unserem gesparten Geld im Club kaufen. Viele Akener Geschäftsleute beteiligten sich an dieser Aktion und brachten ihre Bewunderung zum Ausdruck das jemand sich so intensiv mit diesem "heißen " Thema beschäftigt.

So unterstützten diese Aktion neben dem Holzhandel Fahrtmann, die Volksbank in Aken, das Schreib - und Spielwarengeschäft Borrmann, Fuel Injection Systems Woodward, das Autohaus Stolle, das Autohaus Renault, der Getränkefachhandel fresh, die HEM Tankstelle das Fernsehfachgeschäft Hummel, das Textilfachgeschäft Hundt, und die Apotheke am Dreieck.

All diese Sponsoren haben mich mit Geld und Sachspenden super toll unterstützt und zum Gelingen dieser Aktion beigetragen.

So waren wir in der Lage auch einen kleinen Anreiz zu schaffen und die ersten drei Plätze mit einer Geldprämie von 150 bis 50 DM zu prämieren und allen anderen Künstlern ein kleines Präsent zu geben.

Als ich diese Aktion startete wußte ich nicht im entferntesten, mit welcher Hingabe und welchen Gedanken die Jugendlichen dieses Thema aufarbeiten. Die Bilder sprechen für sich.Da wird sichtbar welche Gedanken man mit diesem Thema verbindet und man erfährt auch ein Stück mehr über Einstellungen zu Sucht und Drogenverhalten der jungen Leute. Ein Bild zeigt zum Beispiel ein ungeborenes Leben in der Fruchtblase und ringsherum kreisen verschiedenste Drogen. Ein anderes zeigt mit wirkungsvollen Symbolen den Anfang und das Ende. Ein nächstes zeigt mit einfachen künstlerischen Mitteln die Drogen als Abfall, der beseitigt werden muß.

Zu Beginn der Malaktion kamen auch Jugendliche zu mir und sagten daß sie wohl gern mitmachen möchten, aber nicht so gut malen könnten. Ich habe daraufhin eine Holzplatte genommen und selbst mit gemalt, um zu zeigen, das man kein Künstler sein muß um sich auszudrücken.

Das Schreib - und Spielwarengeschäft in Aken stellte mir auch im Vorfeld dieser Aktion die Werbefläche ihrer Auslagen kostenlos zur Verfügung um den Club und seine Aktion der Akener Bevölkerung vorzustellen.

Die Schulen in Aken haben sich super daran beteiligt, indem die Lehrer diese Aktion im Rahmen des Kunstunterrichts aufgenommen und bearbeitet haben. Daran beteiligten sich bereits 12 Jahre alte Schüler.

Am 01.September 2001 haben wir dann eine Abschlußveranstaltung im Club durchgeführt. Der Akener Bürgermeister Herr Müller, ein Vertreter der Kripo Aken und ein Vertreter des

Landkreises Jugendamt kamen als Jury zu uns in die Einrichtung. Gefragt waren nicht das künstlerische Talent, sondern die Ausdrucksform. Und diese Jury hatte es bestimmt nicht leicht.

Auch bei der Auswahl der Jury hatte ich mir meine Gedanken gemacht. Ich wollte sehr wohl, daß unser Stadtoberhaupt sieht wie wir solche Themen aufarbeiten und uns damit beschäftigen, ich wollte auch, daß ein Vertreter der Polizei sieht wie die Jugendlichen in ihrer Gedankenwelt und ihren Vorstellungen damit umgehen und was sie letztendlich ausdrücken wollen, Ein Vertreter des Landkreises sollte erleben, daß unsere Jugend solche Thematik angeht und ein Stück aufarbeitet.

Es darf kein Tabuthema sein und wenn wir nicht stets und ständig auf Gefahren und daraus resultierende Schädigungen aufmerksam machen, wer soll es dann. Schließlich sind unsere jungen Leute unser nächste Generation.

Nachdem unsere Malaktion ihren ersten Start in unserer Einrichtung hinter sich hatte, stellte

das Rathaus der Stadt Aken die Bilder aus. Dann zeigte sie wiederum ein privater Geschäftsmann in seiner Auslage und schließlich meinte die Akener Volksbank diese Aktion müsse weiter unterstützt werden und startete ihrerseits die Ausstellung in ihren Räumen der Bank. Dadurch war immer wieder gesichert daß die Bilder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Schließlich wollen wir diese Aktion mit dem weiterführenden Ziel verbinden, die Bilder zu versteigern und den daraus resultierenden Erlös für eine weitere gute Jugendarbeit zu nutzen um noch mehr Jugendliche von der Straße zu holen und um noch mehr Angebote bieten zu können.

Eine Fortsetzung dieser Aktion startet im Frühjahr des Jahres 2002. Dann werden alle Jugendlichen aufgefordert ein Gedicht oder eine Geschichte zu schreiben. Dabei werde ich Sorge tragen, daß die Anonymität auf Wunsch gewahrt bleiben wird. Ich verspreche mir davon, daß Jugendliche sich Sorgen und Nöte, aber auch Probleme mit der Sucht aufschreiben, also von der Seele schreiben. Auch über dieses Projekt habe ich schon anfänglich mit Jugendlichen gesprochen. Dabei kam als erstes die Frage, ob ich denn nicht Angst vor dem habe, was ich dann erfahren werde. Nein Angst wohl eher nicht, denn ich halte es für unablässig zu wissen, wie kommt es zu Sucht und Drogenmißbrauch, wie ist das soziale Umfeld der einzelnen tatsächlich denn nur so kann auch ganz gezielt an den Problemen gearbeitet werden. Wenn es nur für einen einzigen möglich sein sollte über diese Aktionen mit seinen Problemen fertig zu werden oder gar nicht erst zum Drogen und Suchtproblem zu werden, so sehe ich es schon als Erfolg meiner Arbeit. Wenn die jungen Leute, aber auch Schüler ihre Geschichte oder Gedichte zu diesem Thema schreiben, möchte ich alles zusammentragen und am Ende der Aktion ein Buch oder zumindest eine Broschüre mit ihren Beiträgen herausbringen. Dies hängt sicher auch wieder von der Sponsoren Bereitschaft der Akener Bürger ab.

Aber ich bin in dieser Hinsicht sehr optimistisch.

Abschließend und zusammenfassend möchte ich feststellen, daß wir wohl ganz unten nämlich dort, wo die Betroffenen ihre Probleme haben welche zur Sucht oder zum Drogenmißbrauch führen, ansetzen müssen. Nur mit vielen Worten und verallgemeinert läßt sich auf dem Gebiet der Sucht und Drogenprävention nichts wesentliches erreichen. Erreichen und verändern müssen wir das Lebensumfeld und die Situationen der einzelnen. Das wiederum gelingt uns wohl am besten, wenn wir ganz genau hin- und zuhören, eine Vertrauensbasis schaffen und glaubwürdig bleiben.

Wir müssen stets für Angebote sorgen, welche auch angenommen werden, also auch wieder durch Befragen und nur in Zusammenarbeit mit unserer Jugend erstellt werden sollten. Die Einbeziehung von staatlichen Einrichtungen, das mobilisieren der Elternhäuser und aller anderen Ämter müssen einen wichtigen Stellplatz in der Sucht - und Drogenprävention einnehmen.

Ich werde mich bemühen und weiterhin intensiv an dieser Problematik und alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten und Angeboten für meine Akener Jugendlichen arbeiten.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

Welche Ziele werden mit dem Wettbewerbsbeitrag angestrebt?: 
  • den Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu verhindern bzw. hinauszuzögern
  • den frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern zu fördern
  • einen suchtmittelfreien Lebensstil zu fördern
Gibt es Minimalziele?: 

ja, Minimalziel ist darüber nachzudenken, das Thema anzunehmen - kein Tabu

Von wem ist die Initiative für Ihr Präventionsprojekt ausgegangen?: 
  • JBS Aken, Haase Sabine
Wenn sich Ihr Wettbewerbsbeitrag an Kinder und Jugendliche richtet, wurden dieses Zielgruppen in die Entwicklung des Angebots ei: 

ja, folgendermassen:

Welche Gründe waren für die Auswahl der Zielgruppe ausschlaggebend?: 

die Altersstruktur der Jugendlichen sind in meiner Einrichtung von 12-27

Wie wird sichergestellt, dass die Zielgruppe sich beteiligt?: 

zum Thema "Keine Macht den Drogen" - Malaktion

An welchen Bedürfnissen der Zielgruppe wird angeknüpft?: 

Infos zu erhalten, sich auszutauschen, Konfliktbewältigung, Freizeitangebote, ernst genommen zu werden

Wenn der Wettbewerbsbeitrag sich an Multiplikatoren richtet, welche sind das?: 
  • Eltern (Mütter/Väter) (Schwerpunkt)
  • Jugendarbeiter / Jugendarbeiterinnen (Schwerpunkt)
  • Lehrer / Lehrerinnen (Schwerpunkt)
  • Sozialarbeiter / Sozialarbeiterinnen
Zielt der Wettbewerbsbeitrag auf spezielle Substanzen? : 

ja, auf

Auf welche Handlungsfelder der kommunalen Suchtprävention zielt der Wettbewerbsbeitrag?: 
  • Gesundheitsförderung
  • Jugendarbeit und Jugendhilfe (Schwerpunkt)
  • Polizeiliche Arbeit
  • Schulen
Welche Ämter/Dienstellen der Stadtverwaltung kooperieren in Ihrem Wettbewerbsbeitrag?: 
  • private Einrichtungen der Stadt
  • Sozialamt
Welche Institutionen/Akteure ausserhalb der Verwaltung sind darüber hinaus in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrag: 
  • Institutionen bzw. Fachkräfte der Suchtprävention
  • Polizei
  • Private Spender / Sponsoren
  • Schule
Welche überörtlichen Institutionen/Akteure sind in die Organisationsstruktur Ihres Wettbewerbsbeitrags eingebunden? : 
  • Staatliche Einrichtungen
Wie ist die Zusammenarbeit geregelt?: 
  • Fallweise Kooperation im Bedarfsfall
In welchem Jahr wurde mit der Entwicklung Ihres Wettbewerbsbeitrags begonnen?: 

2000

Seit wann ist besteht sein Angebot in der Praxis?: 

2001

Die Finanzierung in den kommenden vier Jahren ist:: 

offen

Setzen Sie in Ihrem Beitrag Verfahren der Suchtprävention ein, die in Ihrer Kommune neu sind?: 

ja, - die Form der Malaktion - die Präsentation der Ergebnisse - Zusammenarbeit mit den Schulen

Sprechen Sie mit Ihrem Beitrag in Ihrer Kommune neue Zielgruppen der Suchtprävention an?: 

ja, Jugendliche ab 12 Jahren

Welche anderen Neuerungen der Suchtprävention in Ihrer Kommune enthält der Wettbewerbsbeitrag darüber hinaus? : 

zum einen das Gespräch, darüber hinaus die Art mit der sich Jugendliche mit diesem Thema auseinandersetzen! - Das Einbeziehen der Öffentlichkeit und Multiplikatoren

Gibt es eine schriftliche Konzeption der Suchtprävention in Ihrer Kommune?: 

nein

Sind eigene Bedarfserhebungen für die Bestimmung der Zielgruppe der Suchtpävention angefertigt worden?: 

nein

Welchem konzeptionellen Modell lässt sich der Wettbewerbsbeitrag nach seinem Schwerpunkt zuordnen?: 
  • Förderung von Alternativen zum Substanzmissbrauch
  • Informationsvermittlung
  • Konzept der Gesundheitsförderung
  • Konzept der Lebenskompetenzförderung
  • Konzept des sozialen Lernens
Auf welche Ansatzpunkte beziehen sich die Präventionsmassnahmen?: 
  • Gemeinde, Sensibilisierung der Bürger, Stärkung sozialer Netzwerke, Abbau von Zugangsschwellen
  • Protektive Faktoren, Konfliktfähigkeit, Selbstwertgefühl
  • Risikofaktoren, Verfügbarkeit von Drogen, Gefährdungssituationen
Welche Materialien und Medien kommen zum Einsatz?: 

Info Broschüren, Videofilme, Farben und Holztafeln Mitteldeutsche Zeitung

Welche Fortbildungsangebote für die Multiplikatoren werden angeboten?: 

Fachtagungen im Landkreis

Gibt es eine Zeitplanung für den Wettbewerbsbeitrag?: 

ja, bis zu 3 Jahre

Wie gross ist die Anzahl der regelmäßig teilnehmenden Personen der Zielgruppe?: 

35