Ziel und Thema des 4. Wettbewerbs Kommunale Suchtprävention

Ziel des 4. Bundeswettbewerbs "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention für Kinder und Jugendliche zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, um damit zur Nachahmung guter Praxis und zum interkommunalen Erfahrungsaustausch anzuregen. Zudem sollen durch den Wettbewerb die in der kommunalen Suchtprävention Tätigen in ihrer Arbeit ermutigt werden.

Mit "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort" hat der Wettbewerb eine Thematik in den Mittelpunkt gestellt, auf die ein großer Teil der suchtpräventiven Aktivitäten und Maßnahmen in den Kommunen ausgerichtet ist. Dies nicht ohne Grund: Bereits im Kindes- und Jugendalter entstehen Einstellungen und Verhaltensweisen, die sich später als Suchtverhalten verfestigen können. Neben Informationsvermittlung muss Suchtprävention Kinder und Jugendliche daher vor allem in ihrer Lebenskompetenz stärken und in zeitgemäßer Form Alternativen zum Suchtmittelmissbrauch aufzeigen. Wenn Heranwachsende gelernt haben, ihre Alltagskonflikte zu bewältigen und Belastungen standzuhalten, Eigenverantwortung zu übernehmen, ein stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen, zu entspannen und zu genießen, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Suchtmitteln als Strategie der Lebensbewältigung greifen. Um dies zu erreichen, ist es auch notwendig, dass sich Erwachsene ihrer Vorbildrolle gegenüber Kindern und Jugendlichen im Umgang mit Suchtmitteln bewusst sind.

Bilderleiste Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort